Notärzte setzen auf Allroad

Veröffentlicht auf von Basti

Gestern ging ich durch die Stadt um mir die Berliner Morgenpost zu kaufen, da sah ich an sich etwas trauriges: Vor einem Haus stand flüchtig hingestellt, ein Notarztwagen mit eingeschaltetet Warnblinkanlage. Klarer Fall, da geht es für jemanden um Leben und Tod. Sonst kommt kein Notarzt! Auf dem 2. Blick sah ich dann noch etwas interessantes: Es war kein normaler Audi A6 Avant (mit Notarztausrüstung natürlich), es war ein Audi A6 Allroad. das scheint im ersten Moment keinen Sinn zu machen, höherer Anschaffungspreis und mehr Verbrauch scheinen dagegen zu sprechen.

Aber wer die Straßen in meiner Gegend kennt wird schon eher verstehen warum man zum Allroad greift. Es gibt viele kleine und gar nicht mal so kleine Nebenstraßen die weder Asphaltiert noch sonst irgendwie geplastert sind. Die Schlaglöcher und Wannen in diesen Straßen sind oft ungemein tief, so das Schrittgeschwindigkeit mit normalen Autos die Höchstgeschwindigkeit ist. Der Allroad hat nun aber mehr Bodenfreiheit und einen Unterfahrschutz. Das verhindert ein Aufsetzen und andere Schäden, so das man eher zügig über solche fiesen Buckelpisten kommt. Und beim Notarzt kommt es auf jede Sekunde an, wohnt jemand an einer solchen Buckelpiste wird der Betreffende dankbar sein das der Notarzt Verbrauch und teureren Anschaffungspreis ingnoriert hat.

Andererseits fährt er sich kaum schlechter als ein normaler A6 auf befestigten Straßen, was man von SUVs nicht sagen kann. So scheint der Audi A6 Allroad auch für Notärtze ein sinnvolles Auto zu sein., nicht nur Spaßprodukt.

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jano-k 03/16/2008 13:32

Naja!!! Wenn die schon den ganzen Tag im Auto sitzen, sollen die auch mal ein wenig Spaß haben...

Basti 03/16/2008 15:08

Das kann natürlich auch sein. Ich schreibe dazu nochmal was nettes!