Ideengeber des quattro
Als man mal in Skandinavien 1977 Testfahrten von Audi durchführte merkte man sehr schnell wie schön eigentlich so ein Allrad-Antrieb ist. Der Leiter fuhr das am schwächsten Motoriesierte Auto der Flotte, war aber dennoch das schnellste Auto. So kam die Idee auf, auch in normale Autos für die Straße den Allradantrieb (wieder)einzuführen. Doch was für ein Auto überzeugte Audi eignetlich davon, es zu Wagen?
Es war ein für die Bundeswehr gedachtes und auch von dieser verwendetes Auto mit einem unmöglichen Namen: Der VW Iltis. Zu dem unmöglichen namen gesellt sich eine recht eigene Optik. Die Qulitäten liegen woanders. Klar, bei Militärfahrzeugen ist die Optik sowas von nebensächlich. Das fängt bei der Geländetauglichkeit an. Wo die meisten SUVs schon aufgegeben haben kommt man beim Iltis noch ohne Alrad Allrad aus. Kurzer Radstand, kurze überhänge und viel Bodenfreiheit sind schon sehr von Vorteil im Gelände. Allradantrieb ist natürlich dabei und zwar zuschaltbar während der Fahrt. Sperrdiffentiale und Geländeuntersetzung hat er auch alles. Sachen, die damals in einem Geländewagen selbstverständlich waren, muss man heute in einem SUV oft dazu kaufen.
Auf der Straße hatte der Iltis dann doch schon Nachteile. Eine gewisse Kippgefahr war nicht zu leugnen wegen dem hohem Schwerpunkt. 130 km/h Höchstgeschwindigkeit sind ungefähr so schnell wie ein Käfer. Von 0 auf 100 km/h in 21 Sekunden ist auch nicht viel schneller als der Käfer. Die schwachen Fahrleistungen kommen vor allem durch das Gewicht und die Aerodynamik. Beides spielt bei militärischer Verwenung oder auch Zivilier im Gelände keine große Rolle. Am ehesten noch das Gewicht. Aber hier mußte eben den Ansprüchen der Bundeswehr rechnung getragen werden.
Die Militärische Verwundung ist auch das Problem heute für den Fan des Iltis. Das Bordnetz hat 24 Volt, ein Autoradio bspw. ist für normale 12 Volt-Anlagen gedacht. Auch haben viele bei der Umrüstung zum Zivilien Betrieb nicht unbedingt sorgfältig gearbeitet. Und zuguterletzt ist Rost ein ganz großes Problem. Das schien beim Bund nicht so wichtig gewesen zu sein, wenn die rosten werden sie eben ausgemustert scheint man gedacht zu haben. Damit müssen sich die Fans jetzt rumschlagen.
Schlagen konnte sich der Iltis aber nciht nur im militärischen Einsatz. Auch im Rallyeinsatz waren sie Spitze. Bei der Rally Dakar 1980, damals noch Oasis genannt, kamen alle 4 Iltis ins Ziel, was schonmal etwas wert ist. Besser ist aber das alle 4 sich sehr gut Platziren konnten. Nicht weniger als ein Doppelsieg war es. Dazu noch die Plätze 4 und 9. Alle 4 Fahrzeuge unter den Top Ten, das soll erstmal einer nachmachen. Umso beachtlicher wenn man bedenkt das die Fahrzeuge weitgehend Serienmäßig waren.
Inzwischen genießt der Iltis Kultstatus. Das schlägt sich auch in den Preisen nieder. Selbst schelchte Exemplare sind unter 2000 Euro nicht zu finden und das für 20 Jahre alte und rostige Autos. Man merkt, dem Iltis verzeiht man viel. Aber er bietet ja auch viel. Außer natürlich Ausstattung. Sowas brauch man nicht. Beim Bund jedenfalls. Oder? Naja, Funkgeräte etc waren schon drin. Aber Teppiche, Radio oder Klimanalge, solchen Quatsch gabs nicht. Das gehört zum Kult dazu.
Ich habe einen Iltis noch nie aus der nähe gesehen, was wohl auch daran liegt das man bei uns eher mit dem Kübel-Trabbi rumkurvt. Aber wer weiß, mal sehen was der nächste Trailbesuch so mit sich bringt.
Es war ein für die Bundeswehr gedachtes und auch von dieser verwendetes Auto mit einem unmöglichen Namen: Der VW Iltis. Zu dem unmöglichen namen gesellt sich eine recht eigene Optik. Die Qulitäten liegen woanders. Klar, bei Militärfahrzeugen ist die Optik sowas von nebensächlich. Das fängt bei der Geländetauglichkeit an. Wo die meisten SUVs schon aufgegeben haben kommt man beim Iltis noch ohne Alrad Allrad aus. Kurzer Radstand, kurze überhänge und viel Bodenfreiheit sind schon sehr von Vorteil im Gelände. Allradantrieb ist natürlich dabei und zwar zuschaltbar während der Fahrt. Sperrdiffentiale und Geländeuntersetzung hat er auch alles. Sachen, die damals in einem Geländewagen selbstverständlich waren, muss man heute in einem SUV oft dazu kaufen.
Auf der Straße hatte der Iltis dann doch schon Nachteile. Eine gewisse Kippgefahr war nicht zu leugnen wegen dem hohem Schwerpunkt. 130 km/h Höchstgeschwindigkeit sind ungefähr so schnell wie ein Käfer. Von 0 auf 100 km/h in 21 Sekunden ist auch nicht viel schneller als der Käfer. Die schwachen Fahrleistungen kommen vor allem durch das Gewicht und die Aerodynamik. Beides spielt bei militärischer Verwenung oder auch Zivilier im Gelände keine große Rolle. Am ehesten noch das Gewicht. Aber hier mußte eben den Ansprüchen der Bundeswehr rechnung getragen werden.
Die Militärische Verwundung ist auch das Problem heute für den Fan des Iltis. Das Bordnetz hat 24 Volt, ein Autoradio bspw. ist für normale 12 Volt-Anlagen gedacht. Auch haben viele bei der Umrüstung zum Zivilien Betrieb nicht unbedingt sorgfältig gearbeitet. Und zuguterletzt ist Rost ein ganz großes Problem. Das schien beim Bund nicht so wichtig gewesen zu sein, wenn die rosten werden sie eben ausgemustert scheint man gedacht zu haben. Damit müssen sich die Fans jetzt rumschlagen.
Schlagen konnte sich der Iltis aber nciht nur im militärischen Einsatz. Auch im Rallyeinsatz waren sie Spitze. Bei der Rally Dakar 1980, damals noch Oasis genannt, kamen alle 4 Iltis ins Ziel, was schonmal etwas wert ist. Besser ist aber das alle 4 sich sehr gut Platziren konnten. Nicht weniger als ein Doppelsieg war es. Dazu noch die Plätze 4 und 9. Alle 4 Fahrzeuge unter den Top Ten, das soll erstmal einer nachmachen. Umso beachtlicher wenn man bedenkt das die Fahrzeuge weitgehend Serienmäßig waren.
Inzwischen genießt der Iltis Kultstatus. Das schlägt sich auch in den Preisen nieder. Selbst schelchte Exemplare sind unter 2000 Euro nicht zu finden und das für 20 Jahre alte und rostige Autos. Man merkt, dem Iltis verzeiht man viel. Aber er bietet ja auch viel. Außer natürlich Ausstattung. Sowas brauch man nicht. Beim Bund jedenfalls. Oder? Naja, Funkgeräte etc waren schon drin. Aber Teppiche, Radio oder Klimanalge, solchen Quatsch gabs nicht. Das gehört zum Kult dazu.
Ich habe einen Iltis noch nie aus der nähe gesehen, was wohl auch daran liegt das man bei uns eher mit dem Kübel-Trabbi rumkurvt. Aber wer weiß, mal sehen was der nächste Trailbesuch so mit sich bringt.
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