Redefreiheit nicht für alle

Veröffentlicht auf von Basti

Man darf sagen was man will. Zumindest fast. Es darf nicht verboten sein, wobei Zitate grenzwertig sind. Selbst Kritik an der Staatlichen Organisation "BRD", selbst wenn sie sehr negativ, massiv und falsch ist, ist dennoch erlaubt!

Für die Mitglieder der Asta in Potsdam scheint das völlig egal zu sein. Hat jemand nach deren Meinung die falsche Meinung, so darf sie auch nichts sagen. Kürzlich wollte Jutta Steinbach an der Uni Potsdam einen Vortrag zur deutschen Siedlungsgeschichte in Ostmitteleuropa im Mittelalter halten. Sprich, die deutsche Siedlungsgeschichte in Ostdeutschland, Polen, Tschechien und weiteres was wir so als Osteuropa bezeichnen. Klar, das ist schon etwas heikel. Heute beanspruchen Polen und Russland vor allem Teile Ostdeutschlands. Daher die heikle Lage. So heikel aber auch wieder nicht. Immerhin geht es um das Mittelalter und da sollte man doch durchaus Historisch herangehen können ohne komplexe und ohne deutsche Großmannssucht.

Die Asta sah das anders. Man kenne ihre Meinung, deswegen brauche man nciht zu Diskutieren und blockierte die Veranstaltung. Teilnehmer/Interesenten  wurden mit wassergefüllten Luftballons beworfen. Auch so eine Aktion die eigentlich angehenden Akademikern nicht würdig ist. Aber sie macht dafür das Kindergartenniveau der Asta deutlich. Wäre es mal bei den Luftballons geblieben, Flaschen wurden auch geworfen und immerhin ein Teilnehmer wurde verletzt von den Splittern einer Flasche.

Damit beweist wieder einmal mehr die linksextreme Szene ihre Demokratieunfähigkeit. Ohne vorher zu schauen oder zu hören was der betreffende sagt, geht man einfach nach dem Ansehen der Person, also "Nazi" in deren Augen, und verbietet ihr den Mund. Und es kommt noch besser, auch den Hörern verbietet man das Hören. Das setzt man mit Sitzblcokaden und Gewalt durch. Kommt dann die Polizei um die Redefreiheit durchzusetzen wird natürlich sofort geschrien: Polizeigewalt. Vergessen ist, das man gerade eben selber Handgreiflich war, die anderen sind böse, niemals man selbst. So ist der Mensch. Jedenfalls gibt es nicht den Ansatz eines Beweises für übertriebene Gewalt der Polizisten, aber hauptsache gut brüllen.

Traurig für einige aufrechte Sozialisten. Diese wollen einen demokratischen Sozialismus, wobei sie meinen das demokratie dem Sozialismus inhärent wäre. Im Modell der aufrechten Sozialisten bestimmt, tatsächlich werden sich aber radikale Gruppen wie eben beschrieben durchsetzen, schon aufgrund dessen das sie sich eben mit Gewalt durchsetzen werden, Argumente braucht man nicht. Für diesen "falschen" Sozialismus werden immer wieder lustige Begriffe gefunden, wie "Sozialimperialismus", "Anitsozialismus" oder "Staatssozialusmus". Der Treffenste ist aber irgendwie "Real-Existierender-Sozialismus". Denn das ist der Sozialismus wie er tatsächlich existierte und nicht nur in Wolkenkuckushainen rumgeisterte.

Womit die Asta ihre Blockade legitimierte weiß ich leider noch nicht. Meistens brauch man aber auch als Antifa etc. keine Legitimation für Gewalt. Einfach draufgehauen. So ähnlich wie viele Neo-Nazis auch.

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