ILA schlecht organisiert

Veröffentlicht auf von Basti

Die ILA, Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung, ist die 3. Größte Flugschau der Welt. Seit 1992 bietet man dort eine tolle Flugschau, historische und hochmoderne Flugzeuge zum anfassen. Ich weiß nicht seit wie vielen jahren ich da hin gehe. Aber dieses Jahr war es schlecht für die Besucher organisiert wie ich es noch nicht erlebt habe. Ich stand 2 Stunden an Kasse, Einlass/Sicherheitskontrolle und der Buswarteschlange. Andere warteten noch länger. Und es war offensichtlich woran es lag. Zum einen hätte man mehr Kontrolleure gebraucht, man kann sich anhand der Erwarteten Busucherzahlen ausrechnen wie viele man braucht. Nun war der weg wegen der Bauarbeiten zum BBI etwas lang vom Parkplatz zur ILA selbst. Ich hätte den weg locker laufen können. 30 Minuten ca. hätten gereicht. Nein, sowas wurde nicht zugelassen, man musste einen Bus nehmen. Und da geht die Fehlplanung weiter, Busse waren bei weitem nicht genügend vorhanden. Ungefähr so als hätte man mit der Hälfte der Besucher gerechnet oder weniger. Und da ist das Problem für mich gewesen, das ich erstens Mehrere Höhepunkte im Programm verpasst habe, zum Beispiel die ziemlich coole Vorführung der Bundeswehr konnte ich nicht sehen. Nur ein paar Sachen aus der Entferung, also die Hubschrauber konnte man schon fliegen sehen. Das hätte ich aber auch ohne 17 euro Eintritt am Zaun gekonnt.

Die anderen Besucher waren teilweise schon richtig wütend geworden. Vor Fussballstadien hätte es mit Sicherheit Randale gegeben. Als Antwort auf den wachsenden Unmut hatte man aber nur ein paar Polizisten parat. Schwach. Ganz schwach. Da war ich dann auch nach 2 Stunden stehen in der knallenden Sonne bei 30° ohne was zu trinken. So hab ich dann von der ILA selbst wenig gehabt. Der Rückweg war noch erträgich weil ich früh gegangen bin. Eine halbe Stunde später und das Theater wäre wieder das selbe wie beim reinkommen gewesen. Diesmal fehlten auch schon als ich ging Ordner für die Busse. Ich komme mir jedenfalls betrogen vor. Ich weiß nicht, wer dieses Chaos zu verantworten hat, aber ich verlange trotzdem seine Entlassung. Denn die Unfähigkeit hat er ausgiebig bewiesen. Wenn mein Freund Pietzi seinen Job so machen würde, wie der Verantwortliche, er wäre längst verhungert.

Positives gibt es aber auch, die Grillwürstchen waren zwar nicht billig aber lecker. Die Patrouille Swiss hat wiedermal eine hervorragende Vorführung gegeben, und das obwohl sie nicht alles durften was sie konnten wegen den strengen deutschen Regeln.  Auch die Kunstflieger waren sehr spektakulär, der A380 gigantisch und viel leiser als die ganzen Verkehrsmaschinen.Die Düsenjäger waren auch toll, die haben alle ihren Job ausgezeichnet gemacht. Ehre wem Ehre gebührt. Die Flieger, Fallschirmspringer und Soldaten haben das alles toll gemacht.

Aber wer den Schlamassel mit den Bussen und den Kontrollen zu verantworten hat gehört gevierteilt, äh entlassen.

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