Diesel oder Ottomotor, wer ist besser?

Veröffentlicht auf von Basti

Bei Mercedes-Benz beantwortet man das wohl bald ganz einfach  mit: Beide! DiesOtto soll der Spaß heißen und ist mal eine echte Innovation im Verbrennungsmotorenbereich. Der Dieselmotor ist ein Selbstzünder, das heißt, er baut einen so enormen Druck auf, das sich das Diesel-Luft-Gemisch selbst entzündet. Das ist eine sehr Homogene Vebrennung, welche sehr sparsam ist. Ottomotoren können das nicht, haben aber dennoch mehr Leistung bei gleichen Vorraussetzungen, wie Hubraum und Turbo etc. Benzin scheint einfach der Leistungsfähigere Treibstoff zu sein, Diesel dafür sparsamer. Wiederum ist die Abgasnachbereitung einfacher beim Benziner.

Nun hat man die beiden Konzepte Miteinander vereint, und die ersten Gehversuche können sich sehen lassen. Der DiesOtto zündet im Teillastbereich nur selbst, wie ein Diesel. Für den Vollastbereich brauchts dann wieder den Zündfunken der Zündkerze. Die unterschiedlichen Verdichtungsverhältnisse werden über eine elektronsiche gesteuerte Nockenwellen Verstellung erreicht. Man sieht also Technik vom Feinsten. Gar nicht mal unbedingt so neu im Einzelnen, so eine Kombination, ich möchte fast sagen Komposition ist aber mehr als Evolution, das ist starke Innovation, Euphorisch könnte man es Revolution nennen.

Ein Konzeptauto auf Basis der S-Klasse wurde bereits präsentiert. Die nackten Zahlen überzeugen auch die meisten Laien. So hat man mit einem 1,8 Liter großen Motor 238 PS und 400 Nm Drehmoment. PS wie beim Benziner, Drehmoment wie beim Diesel. Leistungsausbeute wie beim Porsche 911 Turbo. Aber mit einem Verbrauch von unter 6 Litern Super Plus. Und das bei einer S-Klasse, immerhin die Größte Limosine bei Mercedes Benz. Ich habe mir mal spaßeshalber ausgerechnet, was diese Motor in der C-Klasse verbrauchen dürfte. Dank Gewichtsvorteil sind es 0,7 bis 0,8 Liter weniger. Das kann man relativ genau sagen. Den Aerodynamischen Vorteil kann ich nicht genau sagen, da ich die Stirnflächen beider Autos nicht genau kenne. Fakt ist jedenfalls, die S-Klasse ist höher breiter und länger. Die C-Kalsse Produziert also weniger Luftwiederstand. Nehmen wir mal pessimistisch 0,3 Liter an. Wenn man will könnte man auch eine BlueEfficency C-Klasse nehmen, damit wäre man sicher unter den 5 Litern, aber weiterhin im sehr sportlichen Leistungsbereich. In der Mittelklasse wäre man damit schonmal am Günstigensten im Verbrauch, da könnte keiner Mithalten.

Nun braucht man aber keine 238 PS zum pendeln zur Arbeit. Da reicht die Hälte dem C-Klasse-Freund locker aus, zumal der Drehmoment ohnehin weiter strammsein dürfte, bei einem kleinerem Diesotto. Den soviel ist klar, der erste Motor ist nur ein Prestigeprojekt um zu zeigen was man kann. Die nächste Variante dürfte eher auf die Mittelklasse oder gar auf die Kompakten abgestimmt sein. Mit um die 100 PS und da kann man real ein 3 Liter Auto erwarten, wahrschienlioch sogar noch ohne Hybridtricks. Kombiniert man das auch noch mit dem Hybrid-Prinzip könnten auch die 3 Liter weit unterboten werden. Einzig das Mercedes da etwas zögert stimmt ärgerlich. Vernünftigerweise sollte Mercedes so schnell wie Möglich diesen Motor am Markt etablieren bevor jemand anders den Vorteil des ersten Modells hat. Das sieht man ja beim Hybrid was das ausmacht. Toyota verkauft seinen Prius, weil sie die Ersten waren. Honda kann seinen Insight vergessen, weil sie ein wenig später dran waren. Also Mercedes, beeilung sonst klauen das vorher die Chinesen!

Veröffentlicht in Auto

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hill 09/21/2009 11:28

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