Alles andere als kalter Kaffee!

Veröffentlicht auf von Basti

Gestern habe ih ja über den Honda Beat geschrieben. Ein kleiner,  feiner Roadster in der Fahrzeugklasse der Steueregünstigten K-Cars. Suzuki hat sich ungefähr zeitgleich auch auf den Markt getraut, mit dem Cappuccino. Das Design ist gegenüber dem Honda Beat etwas konservativer. Wer sich nicht so mit Autos auskennt, könnte ihn für eine kleine Variante des Mazda MX-5 halten. Tatsächlich hat er auch wie der MX-5 einen Frontmotor mit Heckantrieb. Aber keine Klappscheinwerfer wie es der MX-5 bis 1998 hatte.

725 kg Leergewicht und das ausreizen des Leistungslimits sorgen jedenfalls schon für Spaß. Insbesondere weil man eine Gewichtsverteilung von Fast 50:50 auf Vorder und Hinterachse hat. Wer will kann das gute Stück aber auch schön Driften lassen, Frontmotor sei dank. Der Motor ist sowieso ein Sahnestück. Technikbegeisterte müssen hier den Hut ziehen. Ein 3 Zylinder Turbomotor mit 657cm³ sind schon ganz ok. Mit Multipoint Einspritzung und 4 Ventilen je ZYlinder war das aber der letzte Stand der Technik Anno 1991. Und um sportliche Ambitionen zu unterstreichen fängt der Rote bereich des Drahzahlmesser bei 8500 Umdrehungen an. Die Kardanwelle die die Lestung vom Motor  zur Hinterachse überträgt ist aus Kevlar Gewebe. Das klingt schon stark nach Motorsport. McPherson-Federbeine und 2 Querlenker je Aufhängung waren fahrwerkseitig auch keine Selbstverständlickeit damals, insbesondere in der Klasse. Scheibenbremsen rundum erst recht nicht.

Immerhin bis 1997 wurde dieses gute Stück rund 27.000 mal verkauft. Leider gab und gibt es keinen Nachfolger. Jammerschade, ein solch ambitioniertes Auto, immerhin eine Art Kleinstsportwagen, bezahlbar für Viele, einfach so Hängen zu lassen. Wie schon erwähnt, Daihatsu beweist, das man damit durchaus weltweit verkaufen kann. Und Image gewinnt. Aber es besteht ja Grund zur Hoffnung das man etwas von der Konkurenz lernt.

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