Mal was politisches, peinliches

Veröffentlicht auf von Basti

Es gibt ja du lustigsten Geschichten die die ganze Welt für wahr hält. So nach dem Motto: Das weiß doch jeder! Spinat enthält wahnsinnig viel Eisen. Tatsächlich ist es nur ein Interprätationsfehler gewesen, wodurch sich der Eisengehalt rechnerisch verzehnfachte. Tatsächlich war es nur ein hoher Eisengehalt, kein Astronomischer. Aber das haben bis vor wenigen Jahren trotzdem alle geglaubt.

Tja, und seit den 80ern gibts in der Politik auch sowas. Da hat einer mal was falsch verstanden und alle plappern es dumm nach ohne sich mal selber zu erkundigen. Das Schreckgespennst heißt Neoliberalismus. Praktisch die höchste Form der Ausbeutung des Proletariats durch das Kapital. Eine Ausgeburt der Hölle, menschenverachtend wie das 3. Reich. So meint es zumindest der Volksmund, bestärkt werden sie damit durch die Reden so mancher, insbesondere linker, Politiker. Und es ist auch klar warum sie das machen müssen, schließlich würde eine Neoliberale Politik den Arbeitnehmern mehr einbringen, also mehr Geld, sicherere Arbeit und auch eine eher partizipative Unternehmenskultur. Da ist dann auf einmal der Kommunismus/Sozialismus gar  nicht mehr so toll.

Wer es nicht glaubt guckt bitte mal nach, Wikipedia ist schon ganz gut darin das zu erklären.

P.S. Natürlich sind Linke nicht die Einzigen die den Neoliberalismus verteufeln. Besonders gute Verbündete haben sie da bei den Rechten. Die sind dem Neoliberalismus bald noch viel feindlicher gesonnen. Aber auch Politiker aus der Mitte schimpfen regelmäßig über den Neoliberalismus. Natürlich den des Politischen Gegners. Fakt ist, das es weder in Deutschland noch in der EU und schon gar nicht in den USA einen Neoliberalismus gibt. Auch Unternehmen praktizieren ihn kaum. Derzeit wird eher der Monetarismus praktiziert.

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Beate 04/25/2008 13:36

Dann klären Sie uns Unwissenden doch auf, statt nebulöse Andeutungen zu machen. Ansonsten ist es vertane Zeit, Ihre Beiträge zu lesen. Netten Gruß, Beate

Beate 04/18/2008 16:02

Es ist nicht sehr erstaunlich, daß in ideologisch eingefärbten Beiträgen, die konservative bis radikale Wirtschaftsstrukturen verteidigen, als einzige Alternative immer nur 'Links' und Kommunismus/Sozialismus angeboten werden. Beweist es doch die schlichte Schwarz-Weiß-Sicht. Grauzonen werden entweder ausgeblendet oder erst gar nicht wahrgenommen, weil sie Widersprüche und folgerichtig Nachdenkenmüssen erzeugen. Mit anderen Worten: Neoliberale (Wirtschafts)Politik läßt die Arbeitnehmer gewiss nicht mehr Geld verdienen, eher das Gegenteil ist der Fall. Bestimmte Arbeitnehmer profitieren natürlich von der Maxime: Alle Macht, verzeihung, alles Geld dem Stärkeren. Doch es ist und bleibt stets der falsche Weg! Der Blickwinkel scheint mir dahingehend zu sehr verengt. Das wird Ihnen spätestens dann bewußt, wenn die massenhaft wegrationalisierten oder freigesetzten (laut rassistischer BWL-Terminologie) und verarmten Menschen in ihrer Verzweiflung Ihr Haus niederbrennen, Ihren Kopf abschlagen und die Befürworter und Nutznießer dieser Wirtschafts-, Sozial- und Machtpolitik rasend ermorden. So drastisch lief es 1789 und in den Folgejahren mit dem selbstgefälligen französischen Adel und Klerus ab. Warum sollte sich das nicht 200 Jahre später nicht wiederholen? Schließlich ist der Mensch nicht sehr lernfähig (siehe Drittes Reich). Zu bequem! Zu denkfaul! Ohne Mitgefühl. Leider. Und leider wachsen von Jahr zu Jahr diese Eigenschaften, je drastischer die Folgen neoliberaler Politik spürbar werden.

Basti 04/18/2008 17:31


Siehst du, du weißt nichtmal was Neoliberal ist, und trotzdem verteufelst du es. Neoliberalismus wäre vieleicht nicht die Alternative, aber eine Idee auf der man aufbauen könnte. 1789 gab es noch
nichteinmal den Liberalismus, woher also den Neoliberalismus?