Youngtimer Mercedes 190E, was kostets?

Veröffentlicht auf von Basti

Heute will ich Euch mal zeigen was so  ein Mercedes-Benz 190 E alles kostet. Aber erstmal was zum Auto: Der 190E ist was besonderes.  Um breitere Kundenschichten zu erreichen und auch um die markenbindung etwas früher beginnen zu lassen, erweiterte Merced-Benz die Produktpalette nach "unten". Man nannte das die Kompaktkalse bei Mercedes, aber es hat nichts mit dem zu tun was man heute Kompaktklasse nennt. Es ist weiterhin eine Mittelklasse Limosine, die etwas "Mercedes" verloren hat. So ist das Pedel für die Feststellbremese eine Normalen Handbremse gewichen. Auch ist kaum noch Chrom am Auto zu finden. Der 190E ist ein Aufbruch in eine neue Zeit. Windkanal  und Abgasnormen werden wichtiger. Den Windkanal-Test besteht der 190E weltmeisterlich. Naja nicht ganz,  1983 war aber ein cw-Wert von 0,33 ziemlich gut.Dennoch bleibt das Design Charakterstark. Klare Linien, etwas Kantig, viele Glatte Flächen. Das Auto vermittelt auf den ersten Blick Vertrauen. Und das ist es was viele beim Youngtimer wollen.

Was kostet das ganze jetzt? Die Versicherung schlägt laut vergleich mit den von mir einheitlich gewählten Bedingungenalso Fahrer 25, 15.000 km im Jahr Haftpflicht und Vollkasko ohne SB mit 1197,84 zu buche. Davon 716,82 Euro Haftpflicht und 481,02 Euro. Allerdings für den Einstieg, stärkere Varianten dürften teurer sein. Ein gutes Exemplar bekommt man so ab 3000 Euro, dann natürlich mit den kleineren Motoriesierungen. Ein 16 V in brauchbaren Zustand eher 5000 Euro. Lieber immer etwas mehr rechnen.

Die Reparaturen halten sich in grenzen. Damals war ein Merceds noch ein Mercedes. Die Qualität spürt man bis heute. Rost ist gar kein Thema beim Mercedes, höchstens an  besonders beanspruchten stellen und da relativ leicht zu beheben.  Der Motor macht auch keinen Kummer. 300.000 km beim Benziner kein Problem,450.000 beim Diesel auch ohne Probleme.  Die Bremsen machen auch keinen Ärger, verschleißen aber irgendwann. Hier lohnt ein Blick bei höheren km-Zahlen. Kupplung könnte man auch mal überprüfen. Auch die Reserveradwanne ist einen Blick wert.  Wening grund zu Kummer bereitet auch die Elektronik, da würde ich den Erseindruck gelten lassen. Die Benzinpumpe, da habe ich manchmal von Problemen gehört. Aber selten. Leider ist Mercedes ähnlich wie Porsche. Es geht nicht viel kaputt, auch dauert es bis etwas kaputt geht, aber dann kostet es auch. Ersatzteile sind nicht billig.

Der Verbrauch für die kleineren Modelle leigt so bei 8-10 Litern, die 16V Modelle können auch drastisch mehr ziehen, da dürften dann schon 12 Liter eine Sparsame Fahrweise sein. Für den Weg zur arbeit reicht also ein 190 E 1.8 oder 2.0 völlig aus. 109 bzw 122 PS sollten für den Weg zum arbeiten oder einkaufen völlig reichen, zudem es sich auch angenehm entpsannt fährt.

Das schöne am 190 E ist der Fakt das er so unproblematisch ist. Wer das Auto etwas gehegt hat, hat auch nach 200.000 km seine Freude daran. Ein Rennwagen sit der 190E nicht wirklich, auch wenn es sehr Erfolgreiche Rennwagen auf Basis des 190 E gab. Typsich Mercedes ist der 190 E eher ein treuer Begeleiter, der einen ruhig und entpsannt von A nach B. Das können aktuelle Mercedes-Modelle auch nicht besser, vielleicht sicherer und bei ähmlicher Motorisierung sparsamer. Dafür ist der 190 E ein kultiger Youngtimer.

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