Youngtimer, was kostets?

Veröffentlicht auf von Basti

Das kann man pauschal gar nicht sagen. Mittlerweile spielen Versicherungen kaum mehr mit, das Alltagsfahrzeug als Youngtimer zu versichern. Zu Riskant für die Versicherer.  Gerade Junge Leute haben das gerne gemacht und dabei eben öfter Unfälle gebaut. Da ist es dann auch oft günstiger das Auto  normal zu versichern. Je nach Anbieter werden auch verschiedene Bedingungen gestellt. Die einen Verlangen ein Mindestalter von 25 Jahren und vielcht noch den Nachweis eines Alltagsfahrzeuges, die anderen den Nachweis das der Wert des Autos über Neuwert liegt.

Steuerlich ist es in den letzten Jahren schlechter geworden für Youngtimerfahrer. Konnte man beiOriginalgetreuen Zustand den Wagen noch als Youngtimer zulassen und damit mit einem pauschalen Steuersatz von 180 Euro davonkommen, muss man heute den Wagen regulär anch den Abgasnormen zulassen. Teuer, gerade wenn noch nichtmal Euro 1 eingehalten wird. Oder kein Kat dabei ist. Da ist mein Tip: Nachrüsten! Ein Kat rentiert sich  rechnerisch nach maximal 20 Monaten. Da man die Kfz-Steuer meistens Jährlich zahlt hat man also nach 2 Jahren die Kosten wieder drin. Dazu schont ihr die Umwelt. Ein Kaltlaufregler kann meistens den  Unterschied zwischen Euro 1 und Euro 2 machen. Und da ist die Steuer nur noch fast halb so hoch. Schafft man D3 ist man sogar noch ein wenig günstiger dran. Adressen nenne ich jetzt mal nicht, geht am besten zu einer Werkstatt die sich auf Youngtimer spezialisiert haben, die können Euch am besten beraten. Knifflig wird es, will man von Vergaser auf Elektrische Einsptzung umstellen oder vom elektrischen Vergaser ebenfalls auf elektrische Einspritzung. Es ist möglich und kann Leistung und insbesondere Verbrauch auf das Niveau eingier Jahre später bringen. Beispiel VW Käfer. Volkswagen selbst hat seinen Vergasermotor auf eineelektrsiche Einspritzung umgestellt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Verbrauchten die deutschen Vergaser-Exemplare der 70er ca 11,5 Liter Normalbenzin. Der Mexikokäfer wird mit einem Kombinierten Verbrauch von eher 8 Litern angegeben, soweit ich meinen Quellen trauen darf. Das ist eine Ersparnis von ca. 30 %. Aber das ist etwas Problematisch, ein H-Kennzeichen, will man den Wagen später als Oldtimer zulassen ist nicht möglich. Auch muss man erstmal eine Programmierung für die Motorsteuerung auftreiben etc. Also entweder man ist ambitionierter Bastler, versteht etwas davon, der kann das machen. Sonst geht zum Profi. Wer seinen Youngtimer als Alltagsfahrzeug nutzt kommt damit aber auch bald günstig weg.

Bei der frage des Verbrauchs kommt es ganz wesentlich auf das Auto an welches man wählt. Das eine Verbrauchte damals 15 Liter. Bei den Einstiegsmotoren des  Audi 100 (C3), seinerzeit Aerodynamik und Leichtbaumeister seiner Klasse, kommt man mit 7 Litern hin. Auch dank der elektronsichen  Einspritzung. Zu haben ist ein Einstigs Audi 100 (C3) ab guten 5000 Euro. Ein Youngtimer gut gewählt kann also durchaus Alltagstauglich und finanziel Vernünftig sein. Klar, ein Porsche 911(964) wird nie billig in der Anschaffung sein. Noch ist er kein Youngtimer, aber auch wenn r einer ist, werden die Preise schon weiter gestiegen sein. Bereits jetzt ist er ein Liebhaberstück, da er der Letzte mit der Klassischen 911er Optik ist. Einen Golf 2 bekommt man wiederum fast Hinterhergeworfern. Auch gute Exemplare sind nicht teuer.

Und man kann bei den Youngtimern noch viel selbst reparieren oder man kennt einen der es kann. Die Autos der 80er leiden auch schon weniger an Rost als die Autos vorher. Rostvorsorge wurde wichtiger. Ab 1982 waren alles Porsches Vollverzinkt, Mercedes-Benz blieb nicht lange hinterher. Andere waren teilverzinkt und man hat andere Kniffe gefunden wie man das Auto vor rost schutzt. Es setzte sich der Standard von Innenkoflügeln druch, die ebenfalls vor steinschalg und Rost schützen. BMW wurde schon vor der Vollverzinkung eine gute Rostvorsorge nachgesagt. Einen stark verrosteten BMW 3xx E30 habe ich erst einmal gesehen und der Fahrer muss wirklich unmöglich mit dem Auto umgegangen sein. Die sachen die da schonmal rosten sind relativ leicht zu beheben. Wiederum bei Italiensichen Autos ist skepsis angebracht. Als Alltagtier meistens eher untauglich. Am ehesten kann man noch den Fiat Panda nehmen, wenn der auseinander fällt kauf man sich für 200 Euro eben einen "Neuen". Bei Motoren ist es auch wieder ganz unterschiedlich. Bei BMW und Merceds-Motoren sagt man das 300.000 km bei Benzinern kein Thema sind. Eher so 350.000 km. Davon kann der Fahrer eines VW Polo G40 nur träumen. da wirds bei 200.000 schon eng. Da kann ich aber nur raten sich Kundig zu machen, vielcht das ein oder andere Youngtimer maganzin zu lesen, ein paar Fachleute fragen und zu gucken ob es zum Favorisierten Modell nicht noch alternativen gibt. Basteln wird wohl nicht ganz ausbleiben auf die dauer, aber das gehört zum echten Youngtimerfahrer dazu. Zudem ist das sehr Gemeinschaftsbildend. Eine prima sache um ein paar soziale Kontakte zu Knüpfen, weil alles was manmachen muss oder will kann man eh nicht selber machen. Und dann hat einer wieder Ersatzteile... So sind schon viele Freundschaften entsanden.

Schön und gut aber auch 5000 Euro für einen Youngtimer muss man erstmal haben? Dafür gibts doch creditplus


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