Motorpsort in der DDR

Veröffentlicht auf von Basti

Den gab es, das ist sicherlich auch nicht sehr überraschend. Aber was schon überrascht sind einige Fakten und Geschichten und Entwicklungen des Motorsports in der DDR.

So ist von Kriegsende bis  zum Ende der DDR der DDR-Motorsport getragen von serh viel Enthusiasmus der Aktiven. Und von sehr viel Kreativität und Findigkeit beim Bau und Materialbeschaffung. Schließlich reden wir von der Planwirtschaft in der DDR. Angefangen hat man noch in der SBZ 1949 kurz vor Gründug der DDR. Das warim vergleich mit den andern Besatzungszonen spät, in der französischen Zone begann man schon 1946 mit dem Motorsport. Weniger Atraktiv schien der Motorsport in der SBZ aber nicht zu sein. 1949 kamen 380.000 Zuschauer. Kein Wunder das Walter Ulbricht die Losung: " Jedem Bezirk seine Rennstrecke" herausgab. Der Motorsport schien eine gute Werbefläche zu sein. Insbesondere Weil bei den ersten Rennen auch Fahrer aus dem "Westen" da waren. Und damals war das Leben in der DDR eben geprägt von Schufterei und Existenzsorgen, da war der Motorsport man eine gute Gelegenheit sich abzulenken, unter Menschen zu kommen und Leute zu sehen die Proffesionellen sport trieben, aber so wie du und ich waren. Die Fahrer sind nämlioch schon am Montag wieder im Betrieb gewesen und haben geackert.

Etwas anders sah das beim Formel 1 Engament aus Anfang der 50er wollte man es tatsächlich wagen. Es waren 2 Fahrzeuge in Entwicklung die auch fertig entwicklet wurden. Jedoch einesetzt wurden in der Formel 2, alleine die Finanzielle Mittel hätten bald jeden Rahmen gesprengt um in der Formel 1 mitzufahren. Schlimm war das nicht, die Formel 2 war damals ebenfals sehr beliebt. Die Konstruktionen waren teilweise recht eigenartig. So gab es Rennwagen die als Heck die Front des Vorjahreswagen hatten. Es war eben das meiste Eigenbau, außer Motoren und stoßdämpfer. Eben sachen die sich in Eigenregie nicht machen ließen. Respektabel aber, was man so alles zustande bekam. Ein Name ist ganz besonders wichtig im DDR Motorsport: Melkus, genauer Heinz Melkus. Er betrieb eine Fahrschule mit Werkstatt. Und 1958 hatte er seinen ersten renwagen gebaut, von dem ich aber keine technischen Daten kenne. Vom 2. Rennwagen kenne ich sie. 60-80 PS, je nach Ausbaustufe etc. und eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 220 km/h machen eindruck. Man kann eigenltich kaum glauben das man so viel Geschwindigkeit aus so wenig Leistung quetschen konnte. Aber Melkus konnte, ebenso wie viele andere. Nur viele andere sagten der DDR Lebewohl.

Mit zunehmenden Alter wurden die Motorsportbedingungen in der DDR immer schlechter. Von Anfänglicher Unterstützung, das ganze abteilungen von Industriekombinaten Rennwagen bauten blieb mit der Zeit nichts mehr  übrig. Ausser der Enthusiasmus der Aktiven. Man fragt sich wo sie den her hatten. Aber sie gaben selber zu, wer in der DDR Motorsport trieb muss verrrückt gewesen sein. Anders ist es nicht zu erklären, das man in einem Land, wo abgerwrackte Gebrauchtwagen zu Neupreisen verkauft wurden, man Autos und Rennwagen im Motorsport verschliss. Lohn waren eigentlich auch nicht wirklich Ruhm und Ehre. In den 70er und 80er Jahren war der Motorsport geradeso geduldet. Die Öffentlichkeit, war vor allem eine eingeschorene Gemeinde von Aktiven und einigen Symphatisanten.

Was genau ist man eigentlich gefahren? Alles was man kriegen konnte. Für die jeweilige Liga wurde dann entsprechend umgebaut bzw, für das Auto eine Passende Liga geschaffen. So gab es eben für kleine Tourenwagen eine Liga in der fast ausschließlich der Trabant fuhr. Aber wie. In den 80ern konnte manche aus einem 26 PS Trabant 80 PS schinden und das obwohl streng reglementiert war, was modifiziert werden durfte. Kugellager statt Gleitlager und geänderte Auspuffanlage waren die wirkusnvollsten Änderungsmöglichkeiten. Zusammen mit Spoilern und Schürzen kam man im besten Fall auf respektable 180 km/h. Ähnlich bem Wartburg nur eine Klasse höher. Viel schneller war der aber nicht. Wirklich beachtlich waren die Formelwagen, die in den 50ern sogar noch im Westen Siege einfahren konnten. In den 60ern und folgend wurden dann immer mehr Motoren aus dem Sozialistischen Ausland Importiert und für den Motorsport in der DDR verwendet. Lada-Motoren waren lange Zeit das Non-Plus-Ultra. Was besseres gab es für den Formelsport im Ostblock nicht. Anderen Motoren wären zu groß und damit nicht zulässig gewesen. Den schnellsten Formel-Renner den ich finden konnte war der Melkus ML 89. Wie der Name schon sagt von 1989, mit verschidenen Motoren, darunter sogar von BMW einer. Mit 231 PS war der Wagen bis zu 267 km/h schnell. Das aber schon mit voller Verspoilerung. Melkus wußte auch das Höchstgeschwindigkeit nicht alles ist. Der Sohn Ulli Melkus fuhr dann auch noch weiter, nach der Wende. Leider starb er bei einem Verkehrsunfall.

Es gäbe noch so viele Geschichten zu Erzählen, leider würde das den Platz eines Beitrags sprengen. Etwas hat sich nicht verändert. Der Motorsport, der ehemligen DDR ist auch heute noch eigentlich nur geduldet, nciht wirklcih gefördert. Heute wird weiterhin mit Trabant etc. gefahren, aber mehr im Sinner des Historischen Motorsport. Bleibt zu hoffen das es bald erkannt wird von den Verantwortlichen des Motorsportverbands, das dies guter Motorsport ist, der einiges bietet.


Veröffentlicht in Auto

Kommentiere diesen Post