Geschrumpfter Silberpfeil

Veröffentlicht auf von Basti

Die 30er waren für die Deutschen Hersteller Motorsportlich sehr vom Erfolg gesegnet. Sicher nicht einfach nur durch Glück, nein die Konstrktionen waren äußerst ausgefeilt. So ausgefeilt das andere Hersteller praktisch keine Chance hatten im damaligen internationalen Formelsport.  Interessant ist das Unikat "Großer Preis von Tripolis" Dieses Rennen war eines der Prestigeträchtigsten Rennen überhaupt,  nur noch vergleichbar mit den "24 Stunden von Le Mans". Tripolis stand in den 30ern unter Italienischer Verwaltung. Italien hatte auch einge sehr gute Hersteller mit Masserati und Alfa Romeo, die aber im Formelsport der 30er einfach nciht mithalten konnten. Wer kann es den Italienern also verdenken, Lücken zu suchen?

Diese Lücke war Tripolis.  Man wollte das Reglement zugunsten der Itliensichen Herstellern ändern. 1938 gab man bekannt das nur noch Wagen in Tripolis starten dürfen die nicht mehr als 1500 cm³ Hubrau haben. Das war das scheinbare aus für Deutsche Hersteller, denn die deutschen Rennmotoren waren viel, viel Größer.  1937  war der  W125 von Merceds Benz  mit einem 5997 cm³ ausgestattet. Nur mal zur verdeudtlichung der Verkleinerung. 1938 wurde allerding der Hubraum schon auf 3 Liter begrenzt, der Unterschied also schon kleiner.
Aufgeschrekt durch die Meldung das nur noch kleinere Motoren zulässig waren, steckte man aber keineswegs auf. Innerhalb von 8 Monaten Konstruierte und entwickelte fleißig. Heraus kam der Mercedes-Benz W165 Dabei hat man das Rad nicht gerade neu erfunden. Der Laie sieht den Unterschied zwischen dem Großen und dem Kleinen rennwagen nicht. Nur wenn man sie nebeneinander stellt, fällt eben auf das der W165 deutlich kleiner ist. Schmankerl ist wiedermal der Motor. Mit 1492 cm³ Hubraum erzeugte er 254 PS. Das ist eine Literleistung von ca 170 PS. Zum Vergleich: Ein Aktueller von Techart getunter Porsche 911 Turbo schafft "nur " 166 PS je Liter.  Also durchaus ein überzeugender Rennmotor, High Tech Anno 1939 eben. 

Und man kann schon ahnen, wenn die selben Leute die die Vorherigen Siegerwagen konstruiert hatten auch diesen bauen, ähnliche Technik verwenden und man wieder Topfahrer hat, dann ist Mercedes-Benz wieder Siegfähig. Und das war auch so. 1939 siegte Hermann Lang vor seinem Teamkollegen Rudolf Caracciola. dahinter erst konnten Maserati und Alfa Remeo landen. Das Ziel der Italiener endlcih mal ein Klasse zu schaffen in der Deutschland nicht dominierte, war damit klar verfehlt worden, dafür konnte Merceds umso besser seine Anpassungsfähigkeit bewiesen. Iwe gut und Siegfähig der W165 noch war konnte leider nicht mehr bewiesen werden, denn auch hier hatte wieder der Krieg der genalität der Konstrukteure einen Riegel vorgeschoben.

Blöder 2. Weltkrieg!

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