Autos im Sozialismus?

Veröffentlicht auf von Basti

Wen ich denn Linksruck in Deutschland beobachte, scheinen sich die Menschen in Deutschland, insbesodnere die Wähler der Linkspartei der Illusion hinzugeben, ein demokratischer Sozialismus wäre möglich. Aber Sozialismus und Demokratie sind wie Licht und Dunkel. Sobald das eine da ist, ist das andere weg. Die Linkspartei wendet derzeit Methoden an wie man sie aus den 50ern kennt. Will man an die Macht kommen wäre es ja strohdoof, den Leuten zu erzählen, sie wollten die alleinige macht an sich reißen und jeglichen wiederspruch ersticken. Man will ja demokratisch gewählt werden, denn Waffengewalt hat man nicht in der Hinterhand.

In meinem Blog stelle ich mir die Frage, was wird es für Autos im Sozialismus geben? Durchaus sehr effieziente. Wenn der Sozialismus gut läuft auch sehr moderne. Aber dann wird es eben einen Bus für größere Familein geben, einen Kleinwagen für Singles,  einen Kombi für kleinere Familien und dann noch Pritschenwagen für Handwerker. Aber eben jeweils nur eine Marke mit einer Motoriesierung und auch nur mit Bezugsschein. Ja, Wettbewerb wird es nicht geben. Man bekommt das Auto was man braucht, nicht das was man will. Single? Wozu brauchst du einen Kombi? Familie mit einem Kind? Wozu braucht ihr einen Pritschenwagen? Planwirtschaft nennt sich das! Ohne die ist ein Sozialismus nämlich nicht durchzuziehen. Und hier gehts los warum demokratie sich ausschließt. Es muss massiv kontrolliert werden ob sich nicht jemand zu sehr bedient. Individuelle Wünsche, die Planwirtschaftlich nicht erfasst werden konnten, könnten andere Versuchen in Eigenregie umzusetzen. Wo ist das Problem? Die Rohstoffe, Materialien und Werkzeuge die benötigt werden, fehlen dann im Plan. Und es entsteht ein Engpass.  Dann wird dieser wieder mit anderen Fabriken versucht wieder zu füllen. Diese ist aber entweder gar nicht dafür gedacht oder aber der Plan sieht etwas ganz anderes vor.  Kann aber nicht erfüllt werden, der Plan, weil der Engpass drängender ist. Dann muss man eben die Zahlen schönen. Oder der Engpass ist nicht drängender, dann bleibt der andere Engpass liegen. Und eine ander Fabrik kann entweder nicht Produzieren oder leifern etc. Da ganze nennt man dann Mangelwirtschaft. Ich kenne das noch als DDR.

Weil also schon die Individuellen Unternehmungen den Plan gefährden muss man sie unterbinden. Das geht nur mit einem straken inländischen Geheimdienst.  Dann ist der Plan zwar weniger in Gefahr, aber Freiheit ist dann absolut nicht mehr möglich. Und damit auch keine Demokratie. Was aber wenn man seinen Kleinwagen, der in 5 Farben geliefert wird in einer 6 lakcieren will, obwohl man diese Farbe nicht braucht? Tja, da wirds eng Genossen, oder? Es wird sicherlich im Plan stellen geben die dann eben Reserven  für das Umlackieren bilden. Aber wie viele lackieren um? Und was wenn auf einmal dopelt so viele Umlackieren? Oder was mache ich wenn jemand Breitreifen aufziehen will? Normalerweise würden die gar nicht Produziert, weil man sie nicht braucht.  Also würden findige Bastler eben Felgen und Räder vom Kleinbus nehmen.  Jetzt muss man aber wieder Extrakapazitäten schaffen, die sich aber nicht planen lassen.  Heißt wiederum das es entweder einen Berg von Reifen geben wird der sich lange nicht verbaucht oder eben der engpass. Gibt es den Berg, wird es einen anderen engpass wahrscheinlich geben. Weil Produktionkapazitäten an anderer Stelle hätten gebraucht werden. Im extremfall heißt das ohne den Berg, die Kleinbusse auf abgefahrenen Reifen fahren würden weil es keine reserven gibt.

Eine Grundkrankheit der Planwirtschaft ist eben, das nur geplant wird was gebraucht wird. Bestenfalls was anchgefragt wird. Pronostizieren wi die Nachfrage in 5 Jahren ist kann aber keiner genau. Keiner weiß also den Flottenverbrauch der Fahrzuege in 5 Jahren. Das weiß heute auch keiner, in der Marktwirtschaft ist aber ein hohes Maß an Flexibilität gegeben. Nachfrage würde sich über die Preise regeln und Produktionskapazitäten dem anpassen. Das nennt man die Unsichbare Hand des Marktes. Nicht das der Markt immer stabil ist, aber es gibt einen Ausgelichenden Faktor von Menschen untereinander der sich nciht Steuern läßt. Im Sozialismus versucht man das aber. Beim Verbrauch würde das heißen, man plant Kapazitäten für einen Wahrscheinlichen Verbrauch in 5 Jahren. Nichts anderes passiert bei der Marktwirtschaft. In 5 Jahren ist der Verbrauch unter Garantie anders als geplant. Im Sozialismus wie in Kapitalismus. Bei beiden entstehen Reserven. Im Kapitalismus würden bei knappen Reserven die Preise sofort steigen, im Extremfall in Sekundenschnelle. Benzinpreisschock läßt grüßen. Aber es würde auch weniger getankt werden. Entweder verschiebt man auf günstigere tage oder fährt auch weniger. Läßt sich alles belegen. Seit der Benzinpreisexplosion wurde weniger gefahren und getankt. Damit würden Reserven wieder aufgefüllt werden und Mittelfristig Produktionskapazietäen erhöht.

Im Sozialismus gibt es eine Plankommission, die einen Preis festlegt. Der entspricht nicht dem Marktpreis. Wäre es so, wozu brächte man dann noch den Sozialismus, wenn alles Marktwirtschaftlich geregelt ist? Dieser Nicht-Marktpreis orientiert sich daran, das die Leute entweder günstig zur Arbeit kommen sollen, also niederig ist, oder aber die Leute zu Bus und Bahn animieren soll und damit hoch ist. Dadurch wird Nachfrage verzerrt und die Produktionskapazitäten Mittelfristig in eine nicht dem Markt entsprechende Größe verschoben. Jetzt passiert irgendein unvorhersehbares Ereignis, die Nachfrage sinkt drastisch, beispielsweise weil man endlich Velomobile intensiv nutzt. Eine Modetrend zwar, der aber die Nachfrage drastisch sinken läßt. Preis bleibt stabil, weil die Planungskommision ja das Politikum Benzinpreis nur behutsam ändern wird. Ganz entziehen werden sie sich wohl nicht, also den Preis langsam senken. Oder eben Stabil halten. So oder so entstehen überkapazietäten, keiner weis wohin mit dem Rohöl und den daraus Resultirenden Produkten. Fördermengen werden reduziert. Jetzt bleibt dieser Trend jahrelang so. Ganze raffinerien werden dann zwangsläufig stilgelegt. Jetzt kommt einerseits ein besonders kalter Winter. Am besten noch in Kombination mit einer Umstrukturierung um die Vorhandenen Ölkapazitäten besser zu nutzen, beispielsweise wird mehr Plastik genutzt. Man hatte es ja. Durch denn Kalten Winter fahren aber alle wiede ihr Auto, auch heizen sie wie Verrückt. Der Verbrauch steigt um 100%. Das ist bei Kalten Wintern jetzt schon möglich. Aber weil die Hersteller am Markt orientiert waren haben sie die Kapazitäten erhalten. Und könen die Versorgeung zumindest halbwegs sicherstellen. Im Sozialismus wäre ein Monatelanger Kollaps vorprogrammiert, an allen Fronten.


Glaubt mir, auch wenn es jetzt nicht gleich dieses Horrorszenario braucht, entweder geht es schleichend, oder ruckartig, aber der Mangel ist das Kind des Sozialismus.  Ihr wollte den Sozialismus nicht.

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Vaterlandslose Gesellen 03/25/2008 12:40

Autos wenn der Benzinpreis 10,00 Euros pro Liter sein wird ?

Basti 03/25/2008 20:16


Dann fahre ich eben Ethanol! Wenn es den im Sozialismus geben sollte ;)