Der Schrecken der Tour de France

Veröffentlicht auf von Basti

Eingeltich ist der Schrecken der Tour de France sicherlich das Doping. Aber auch etwas anderes dürfte schonmal unangenehm werden. Die Velomobile. Gestern habe ich ja schon über Liegeräder gesprochen und warum man mit so einem Liegerad kurzstrecken, wie dern Weg zur Arbeit bei manchen oder das Brötchen holen angebehmer machen  und trotzdem ziemlich zügig machen kann.  Das leigt ganz wesentlich an der entspannten Sitzposition und dem günstigeren Luftwiederstand.  Nun leigt ein Schluss nahe: Wenn man schon mit dem Liegerad schneller ist als mit dem Normalen Fahrrad, dann kommt man ja in bereiche in denen der Luftwiederstand langsam sehr bedeutsam wird. Teil oder Vollverkleidungen  scheinen Sinn zu machen.

So kam man auf die Idee die  Liegeraäder eben schon zu verkleiden, eventuell sogar noch ein drittes oder viertes Rad zu montieren. Die Velomobile waren geboren. Im englischsprachigen bereich auch als HPVs bezeichnet, also HumanPoweredVehicles.  Die können deswegen im Radsport ärgern weil man laut dieser Liste: http://www.adventuresofgreg.com/HPVlog/VehicleDrags.html  mit einem "Quest Velomobile"  bei 150 Watt Leistung 37,7 km/h erreichen würde.  Der Schnitt der Tour de France liegt bei 41 km/h in der bisher schnellsten Tour. Ein Trainierter Hobbyfahrer würde also trotz schlechterer sportlicher Leistung einen Tourprofi abhängen.

Für  Otto Normalverbraucher ist viel Interessanter das er mit  ein wenige Körperlcihen einsatz in der Stadt genauso schnell sein kann wie das Auto, vor Wind und Wetter geschützt ist und kaum Parkplatzprobleme hat.  Einige Modelle bieten sogar ganz passable Kofferäume an, so das sogar ein keinerer einkauf problemlos untergebracht werden kann. Sehr motivierend  auch für den unträinierten Fahrer ist sicherlich das er auf Kurzstrecken tatsächlich das Tempo der Tour de France mithalten könnte. Am Berg vieleicht nicht ganz, aber bei der Abfahrt sowieso. Da sind dann gute Bremsen gefragt. Das sind sie inzwischen sowieso. Laut wikipedia liegt inzwischen der Rekord eines Velomobils bei 130 km/h ohne Hilfsmotor. 

Das ist nämlich der nächste Vorteil am Velomobil, kleine Elektromotoren werden ganz gerne verwendet um ein wenig Hilfe zu leisten. Für bis zu 25 kmh  sind die meisten ausgelegt. Auf der Ebene vieleicht nicht unbedingt viel für ein Velomobil, für einen Berg aber ganz ordentlich. 

Nachteile haben Velomobile aber auch. So sind alle  Modelle bestenfalls Kleinserienfertigung, das heißt viel Handarbeit,  etwas wenig zwang zur Kostenreduzierung durch wenig Konkurenz und damit ein hoger Anschafungspreis.  Über 4000 Euro, muss man mindestens für ein Velomobil rechnen. Eine MZ RT 125 bekommt man für  3.700 Euro und die ist zwar nicht so Wetterfest aber 115 km/h schnell. Da müssen die Velomobilbauer auf jeden Fall noch handeln, wollen sie eine echte Konkurenz zu Fahrrad, Auto und Motorad werden. Den Nachteil kann man zwar kompensieren, aber erst nach vielen Tausend Kilometern. Noch einen Nachteil haben Velomobile: Borsteinkanten und sehr schelchtes Pflaster mit vielen Schlaglöchern sind der natürliche Feind.

Schade finde ich das Velomobile vor allem in der Fraktion der Autohasser vertreten sind. Alle Veombilisten mit Auto, bzw die trotzdem Autoliebhaber sind,  für die gilt das natürlich nicht. Im Gegenteil, wer sein Auto liebt, fährt weniger, damit es geschont wird. Aber in der Autohasserszene sind diese werden diese Velomobile als Ersatz für das Auto verkauft. Das stimmt aber ncihtmal im Städtischen Raum. Sie sind eine Ergänzung, die man ruhig öfter nutzen sollte, schon alleine der Umwelt zuliebe. Oder der eigenen Fitness. Aber was macht ihr wenn ihr mal von Berlin nach Schwerin fahren wollt. Nein, nicht das Schwerin in Mecklenburg-Vorpommern. Das Schwerin in Brandenburg. Mit dem Velomobil eine Sache von mehreren Stunden. Mit der Bahn unerreichbar, mit Bus und Bahn ist man eventuell sogar langsamer als mit dem Velomobil. Mit dem Auto kann man es je nach Startpunkt in Berlin innerhalb von einer halben bis einer ganzen Stunde schaffen. Oder wie viele Kästen Wasser gehen so ein ein großes Velomobil? Das Velomobil ist genau das was den Menschen gefehlt hat, die immer schon ein Komsiches gefühl hatten für ein paar Kilomter das Auto zu benutzen, anderseits aber Ängstlcih zum Wetter schielen und die Antrenung mit dem Fahrrad fürchten.

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