Schnell mit dem Fahrrad zur Arbeit.

Veröffentlicht auf von Basti

Wer mal zum Umweltbundesamt reinschaut kann sehen, das man dort für das Fahrrad als Verkhrsmitel im städtischen Bereich wirbt. Nachvollziehrbar, den ein großteil der Strecken die man gerade in Großstädten zurücklegt sind sehr kurz. Das Umweltbundesmat nimmt an das ca 30% der in den Städten gefahrenen Strecken kürzer als 5 km sind. Eine Strecke für die das Fahrrad am besten geeignet ist. Zum einen ist man kaum langsamer als mit dem Auto, je nach Strecke sogar ein wenig schneller. Wenn man pech aht ist man langsamer, es kann sich dann aber auch nur um kaummehr als eine Minute handeln. Zudem aht das Auto auf soclehn Kurzstrecken ein den erheblichen Nachteil, das der Motor erst am Ende der Strecke eine gute Temperatur erreicht und dann erst effizient fährt. Alles Argumente für das Fahrrad auf Kurzstrecken. Warum fährt man dennoch so viel dieser Strecken mit dem Auto?

Weil man um ein zügiges Tempo zu erreichen schon ordentlich treten muss und man schon stark ins Schwizen kommt. Auf dem Weg zur Arbeit nicht Optimal.  Am Platz würde es schon weniger Mangeln, für die Aktentasche reichts normalerweise. Was man also braucht ist ein Fahrrad, welches einerseits  zügig ist,  das aber bei möglischt wenig Krafteinsatz. So das eine Dauergeschwindigkeit in der Ebene von 25 km/h  ohne große Anstrengung durchgehalten werden kann. Wer fit ist kommt mit einem normalen Stadtrad bei 20 km/h ins schwitzen und das will man ja nicht unbedingt. Andereseits wird man bei weniger geschwindigkeit doch arg langsam. Wer dann doch mal 10 km am Stück fahren muss brauch dann wirklich lange.

Nun herscht aber bei der Grundform der meisten Fahrräder seit 100 Jahren Stillstand.  Man sitzt auf einem Sattel, mehr oder weniger Stark nach vorne geneigt,  mit dem Armen teils stützend teils Lenkend auf dem Lenker. Mißt man den Luftwiederstand beim Fahrrad stellt sich schnell heraus das das Fahrrad selber  nur wenig widerstand erzeugt, der Mensch sich aber selbst am meisten im Weg steht. Alleine die Sitzposition ist einfach unmöglich aus aerodynamsicher Sicht. Was tun? Darauf hatte man bereits relativ früh eine findige Antwort. Liegeräder! Schon in den 1920er Jahren hab es einige Varianten. Die Autos und Motorräder waren damals noch nicht so schnell, daher also damals wirklich eine ernst zu nehmende Alternative.

Auch heute noch können Liegerräder Geschwindigekitsmäßig überzeugen. So richtig durchsetzen konnten sie sich aber bis heute nicht. Hauptgrund dürfte sein das der Radsportverband Rahmen in Diamantform vorgegeben hat. Grund dafür ist einleuchtend: Die Form das Fahrrads sollte erhalten werden damit es mehr ein Wettkampf der Sportler als der Konstrukteure wird. Es wäre schlicht kein vernünftiger Sportlicher vergelich möglich. Hat der eine fahrer jetzt gewonnen weil er diese oder  spezielle Form des Fahrrades gewählt hat oder weil er Topfit war? Was im Sport gut und richtig ist muss aber im Alltag nicht auch richtig sein. Den Berufspendler interessiert es herzlich wenig welche sportliche Leistung er auf der Hin und Rückfahrt gebracht hat. Ihn interessiert das er ausgeruht zur Arbeit kommt in vernünftiger Zeit. Und da sind Liegeräder klar im vorteil, nur haben sich Fahrradhersteller und öffentlichkeit auf die "Normale" Fahrradform fixiert.

Liegeräder sind aber wie gemacht für Pendler in der Stadt.  Es gibt viele verschiedene Varianten, aber für die meisten kann man sagen, das sie einen ähnlichen cw-Wert haben wie Normale Räder, aber eine deutlich geringere Stirnfläche. Damit muss man spürbar weniger Kraft auf die Pedale wirken. Weiterer Vorteil für den Berufspendler: Viel Komfortabler kann man nicht Rad fahren als mit einem Liegerad. Die Posittion entlastet Becken und Rücken einerseits, andererseits ruhen die Arme nur auf dem Lenker was den Oberkörper entspannt. Grundsätzlich überträgt man die Kraft auch besser auf die Pedale, da man zum Beispiel keine Kraft vom Lenker gegen die Pedale aufbaut, was beim nromalen rad immer der Fall ist.

Was alles möglich ist kann man hier sehen:http://www.adventuresofgreg.com/HPVlog/VehicleDrags.html
Wichtig, die erste Zahl zeigt die Stinfläche an, die zweite die  Geschwindigkeit in km/h die man erreichen, wenn man 150 Watt auf die Pedale leistet. Als Beispiel sei mal  ein wert für ein Normales Fahrad genannt.  Bei 150 Erreicht man 22,6 km/h.  Ein Sonny Kallehave - High racer erreciht immerhin schon 28,6 km/h. Das sind gute 26 % mehr, bei insgesamt weniger Anstrengung. Ein paar Nachteile haben Liegeräder schon. Zum einen die schlechtere Übersicht gegenüber den Normalen Fahrrädern wegen der niedrigeren Sitzpostion und damit einhergehend wird man auch eher schlechter gesehen. Besonders wird man eher von anderen Autos im Verkehr verdeckt.

Es gibt noch einiges mehr zum Thema zu schreiben, das sprengt aber den Umfang eines Artikels bei weitem. Interessant ist es allemal,  da eigentlich alle nur dabei gewinnen. Die  Radfahrer die Treibstioffksoten sparen und was für ihre Figur tun, die Umwelt die von Abgasen und Lärm entlastet wird, wie die Anwohner auch und auch die verbleibenden Autofahrer die sich mit weniger Autoverkehrrumschlagen müssen.

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