Lastesel powered by Porsche

Veröffentlicht auf von Basti

Leute mit einer ordentlichen Stange  Geld, dem Verlangen nach einem Sportwagen, Alltagtauglichkeit und Understatement konnten viele Hersteller etwas bieten. Sportlimusienen wie der BMW M5 konnten diese Nachfrage bedienen. Leute die dazu aber noch Familie haben und Platz brauchen finden heute auch ein breites Angebot an Sportkombis. Audi RS4 Avant oder Mercedes C 63 T-Modell haben die Fahrleistungen von Sportwagen, aber jede Menge Platz und genug Understatement. Wem bspw. der Audi RS4 Avant schon zu protzig wirkt, der kann bei der quattro GmbH die Optik auf den normalen A4 Avant zurückrüsten lassen. Das wird auch oftmals angenommen von den Kunden, wie gesagt Understatement ist für die Klientel beinahe alles.

Wer weiß aber wie das alles angefangen hatte? 1992  war das Geburtsjahr der Sportkombis. BMW M3 gab es bereits lange, auch bei Mercedes-Benz gab es einige Kraftpakete, bspw. die 16V Modelle des 190E. Audi hatte auch etwas zu bieten und zwar den Audi 80 S2, oder auch das Coupé S2. Den S2 gab es auch als Kombi, und das war schon etwas. 230 PS in einem Kombi, da kommt auch schon Freude auf. Aber so richtig als Sportkombi kann man ihn noch nciht zählen, wenn man den RS2 sieht. Er erschien 1994, hatte 315 PS und wurde von Porsche gebaut. 2891 Exemplare wurden nur gebaut, heute ist so ein RS2 schwer aufzutreiben, da er ein echtres Leibhaberstück ist. Und mann muss ihn einfach lieben. Grundsätzlich basiert der Motor auf dem des S2, aber man hat einiges daran getan. So änderte man den Turbolader und den Ladeluftkühler. Diese beiden maßnahmen dürften den größten Leistungschub gebracht haben. Jedoch wurde zusätzlich noch die Motorsteureung angepasst und der Auspuff verändet und mit Metallkat ausgerüstet.

Es war aber noch mehr verbessert worden als nur der Motor. Die Querlenker waren jetzt  gegossen wurden statt aus Blech gepresst. Klarer Qualitäts und Stablitätsgewinn. Die  Bremsen waren Porsche-Bremsen, schon mit Rot lackeirten Bremssätteln. Zu sehen sind die hinter den Porsche Gussfelgen. Noch etwas Porsche-Optik  sieht man an den Spiegel, die sind vom 993er.  Hinten hat man das Nummernschild von der Heckklappe in die Stoßstange verlegt und ein druchgehendes Rückluechtenband wie beim 993er gesachffen. Die Frint hat auch noch weitere Öffnungen, die auch ein wenig an den 993er erinnern.

Selige Tage waren das noch bei Audi, als man die Autos noch nicht abriegelte. Somit konnte man 262 km/h fahren, wenn kein Stau dazwischen kommt. Das Fahrwerk hat dank einiger Feinarbeit von Porsche, eben bspw. die Querlenker, auch deutlich  mehr Sportliche Ambitionen bekommen. Tatsächlich wäre mal ein Rennen zwischen einem RS2 und einem 911(993) Carrera mal hochinterssant zu sehen. Der Carrera wird zwar so gut wie immer die Nase vorne haben, aber wie nah dran ist der der RS2, das wäre nochmal interessant zu sehen. Fakt ist jedenfalls das viele Sportwagenfahrer gegen den RS2 ihr blaues Wunder erlebt haben und das macht den besonderen Reiz dieses Autos aus. Die meisten Laien werden ihn nämlich garantiert unterschätzen. Ein tolles Gefühl.

Veröffentlicht in Auto

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