Porsche 16 mal Le Mans Sieger und keiner weiß es.

Veröffentlicht auf von Basti

Das ist schon unglaublich. Porsche hat 16 mal in Le Mans den Gesamtsieg holen können, viele weitere Klassensiege ebenso. So viele Siege beim wohl Prestige-trächtigsten Rennen der Welt kann kein Anderer für sich beanspruchen.

Aber irgendwie vermarktet das Porsche wenig. Bei Ferrari  geht man überall Hausieren damit, das man in der Formel 1 so viele Siege einfahren konnte und die Autos angeblich ganz nah am Motorsport baut. Vom Formelrenner kann man allerdings nur wenig direkt für Straßenfahrzeuge verwenden. Es muss zumindest viel Modifizuiert werden.

Das ist bei den Langstreckenrennen anders. Die Belastung eines 24 Stunden Rennens  ist so  wie ein Autoleben im Alltagsbetrieb. Gerade was den Motor betrifft. Schaut man sich den Porsche Carrera GT an , kann man  sagen das ein großteil tatsächlich vom 911 GT1 stammt. Dem Siegerauto von Le Mans 1998. So ist der Motor nur ein wenig besser auf den Alltagsbetrieb abgestimmter Motor eines für die LMP1 Klasse gedachten Rennwagens,  das Fahrwerk ist praktsich komplett vom GT1 übernommen worden. Die Keramikbremsen sind auch eine entwicklung aus dem Rennsport, allerdigns kamen da auch andere schnell drauf.

Die Karrosserie wurde erstmals bei einem Serienwagen in Monocoque-Bauweise ausgeführt. Ein Diffusor sorgt vor einen Saugeffekt, der Spoiler drückt den Wagen weiter an die Straße. Also der Porsche Carrera GT kann schon als sehr nah am Motorsort betrachtet werden und das vermarktet Porsche auch. Ehre wem Ehre gebührt.

Und schon immer ga es Porsches die manchmal nicht näher am Motorsport dran sein konnten. Der Porsche 550 war Straßenzulassungsfähig. In den 50ern eines der Symbole für den Motorsport. Immerhin war er Klassensieger in Le Mans. Gesamtsieg war damals noch nciht drin, dafür war er eifnach zu klein motorisiert. Tatsächlich konnte man ihn aber  als Privatmann kaufenund straßenzugelassen fahren, genug Geld vorausgesetzt. Anfang der 60er gab es Bspw. den 904. Auch ihn konnte man für als Privatmann kaufen und mit Straßenzulassung fahren. Und das war immerhin der Siegerwagen der Targa Florio.

Diese Liste könnte man lang fortsetzen.  Fakt ist jedenfalls das  viele Hersteller behaupten ihr Autos ganz nah am Motorsport zu entwickeln. Bei manchen stimmt es sogar. Porsche ist einer dieser Hersteller. Aus Le Mans hat man sich leider schon seit Jahren zurückgezogen. Die Kosten explodierten scheinbar. Und das wollte Porsche eben nicht mitmachen. Es wiedersprach der Firmenphilosophie. Schon als man sich aus der Formel 1 zurückzog war der gedanke eben der, das man lieber das Geld in die Autos für die Kunden steckte als in die überteuerte Formel 1. Aber ganz zurückziehen aus den Rennwagenbau wollte man sich scheinbar doch nicht. Seit 2005 gibt es den RS Spyder, eingesetzt in der AMLS. AMLS heißt American Le Mans Series. Dort hat Le Mans noch eine größere Bedeutung als bei uns. Deswegen nannte man die SYerie eben so. 

Der RS Spyder konnte in seiner ersten Saison dort in der LMP 2 Klasse, also die Klasser der kleineren, schwächeren Prototypen gewinnen. In Mid-Ohio gelang das Kunstück sogar gegen die LMP1 Klasse, den eigentlich Stärkeren zu gewinnen. Und zwar schafften dies gleich 2 RS Spyder. Das  gelang noch keinem, mit nur einem Rennwagen gelang es wohl einmal 2003.  Leider gibt es von dem RS Spyder keine Straßenversion und ob man einen Teil der Technik in einem Straßenwagen finden wird ist fraglich.  Andereseits haben sich die Konstrukteure immer wieder mal inspieren lassen. Und wer weiß, vileicht gibt es bald  doch den RS Spyder Street.

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