Ein richtiges amerikanisches Auto

Veröffentlicht auf von Basti

Mag sein, daß es "das" amerikanische Auto nicht gibt. Aber stellt man sich ein amerikansiche Auto aus den 80ern vor wird ganz schnell ein Buick Regal draus. Buick, den namen kannte ich früher nur aus der herrlichen Serie "Hör mal wer da Hämmert" Die Bezeichnung Buick fällt dort öfter mal. Gesehen habe ich dafür einen Buick im Fernsehen schon öfter mal in einem amerikanischen Film. Allerdings sind gerade die Buick Regals so unauffällig, das sie sicher vom FBI regelmäßig für Beschattungen genutzt wurden. 

Vom  Buick Regal gab es auch ein Coupé,  das in der Form stark an den gestern  angeprangerten Volvo  262C erinnert.  Aber natürlich nur weil Volvo nach Amerika geschaut hat.  Jedenfalls war dieses Buick Coupé ziemlich amerikanisch. Es sah schon nach eingem aus. So herschaftlich wie der Regal, aber eben etwas Coupéhaft. Nur leider nur mit 150 PS. Da war natürlich mehr drin. Ein paar Jahre später kam der GN, welcher 200 PS leistete. GN, das steht für "Grand Nationals" und ist eine Anlehnung an die NASCARs.  Es wurde noch weiter Entwickelt und dank einiger Feinheuten am Turbomotor konnte man 235 PS aus dem Motor locken. McLaren  sorgte dann 1987 für den Hammer mit 276 PS. 

Und weil der  Wagen nicht eifach nur eine Evolutionsstufe war verpaßte man ihm das kürzel GNX.  McLaren wäre nicht McLaren, hätten sie nicht noch am Fahrwerk einiges gemacht. So ist der GNX, auch dank Panhardstrebe,  recht behände in den Kurven und gleichzeitug auch verlässlig. Optisch merkt man das alles dem GNX nicht an. Ein Buick Regal kommt durchaus Herschaftlich daher, ebenso das Coupé, aber nie prollig. Für die Verinigten Staaten sehr viel Understatement. Und das ist beim GNX nicht anders. Wer sich also nicht auskannte der hätte den GNX nicht bemerkt. 

Typisch amerikanisch wird der Verbrauch mit 12,2 Litern angegben. Optimismus pur. Wer mit unter 15 Litern auskommt ist wahrscheinlich Sparfuchs. Aber ein echter Fan von Ami-Autos lächelt auch noch an der Zapfsäule. Überhaupt, der GNX ist nun für so einiges geeignet, aber ich glaube nichtmal in den USA war er dazu bestimmt , als Pendlerauto benutzt zu werden. Nein, die Qualtitäten sind einmal das Design, welches so  schön amerikanisch ist. Aus Zeiten in denen auch ein Informierter US-Bürger sagen konnte "Ich bin Stolz Amerikanier zu sein." Und keine Einschränkung hinzufügen musste, so wie wir Deutschen immer da hinten ranhängen "Ich bin kein Nazi." Heute muss der US-Bürger ja etwas wie "Aber ich schäme mich für George Walker Bush". Nein, der GNX transportiert mehr als seine Fahrgäste und deren Gepäck. Er transportiert das Lebensgefühl des "American Way of Drive" in eine recht unaufgeregten weise, aber bestimmt nicht langsam.

Und so ist es auch nur recht das ihm Polyphony einige Mannstunden gewidmet hat und man auch in Gran Turismo 4  Buick GNX fahren kann. Nur so zum Spaß. Ganz  locker und unaufgeregt.buick_gnx_front.jpg

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