Das neue jahr beginnt mit einem Rekord.

Veröffentlicht auf von Basti

Und zwar mit dem Opel Rekord. Diesmal will ich etwas allgemeiner herangehen und ein bsichen was zur allgemeinen Entwicklung schreiben. Unfaiereweise habe ich bisher nämlcih noch gar nichts über Opel geschrieben, dabei gibt es durchaus richtig schöne Modelle von Opel. Und dazu gehort der Rekord.

Angefangen hat es mit dem Olympia Rekord, als Nachfolger des, wenn wundert es, Olympia.  Die Ponton-Form kam aus Amerika, allgemein findet man beim Rekord öfter mal Anleihen aus Amerika. Aber fast nur Sympathische. Schaut man sich heute einen Olympia Rekord an, so scheint er einem sageb zu wollen: Der Krieg ist längst vorbei, wir haben aufgeräumt und es geht uns gar nicht schlecht. Wir können uns wieder was leisten. Ok 40 PS sind kein Hammer, da änderte auch die Steigerung später auf 45 nichts daran. Nun ja, es war eben 1953 bzw 55, da war eben "sich was leisten" ein Auto mit 1,5 Litern Hubraum. Darum ging es nicht. Es ing um die Botschaft die das Auto transportierte. Damals war man eben mit dem was man wieder hatte schon recht glücklich, auch wenn 40 PS aus 1,5 Litern damals keine besondere technische Leistung war. Man konnte es sich leisten. Und zwar in einer schönen praktischen und komfortablen Packung.

Weiter ging es 1957 mit dem Rekord P1, die Bezeichnug Olympia nur noch beiläufig. Optisch hattte sich einiges getan. Die Linien waren nicht mehr ganz so rund, etwas straffer. Ein bischen sah er wie ein geschrumpfter Chervrolet Bel Air aus. Interessanter ist aber eigentlich was sich technisch getan hat. Opel kam etwas auf den Kunden zu indem man verschiedene Motoren anbot. Einen kleineren 1200 cm³ großen motor mit immerhin 40 PS, wie früher der Olympia Rekord aber mit viel mehr Hubraum. der 1500 cm³ leistete weiterhin 45 PS, wurde dann aber auf 50 PS gesteigert. Hinzu kam ein 1700 cm³ großer  Motor mit anfangs 55, bei der S-Variante 60 PS. Immerhin, das reicht beim 1700 S für 140 km/h Höchstgeschwindigkeit und eine beschleuninung von 0-100 in 20 Sekunden. Damit konnte man sich endlich deutlich vom Käfer und anderen auf der Autobahn abheben. AUch der Inneraum macht einen guten eindruck. Ledersitze, ein schmuckes Amatuerenbrett, das versprüht so ein schönes 50er flair.

Mit dem Rekord P2 rückt Opel dann wieder etwas weiter weg von Amerika, näher an Deutschland. Optisch zumindest. 1960 war das. Wie die Kurzen Zeitabstände ahnen lassen wird auch hier das Rad nicht neu erfunden. Die Form ist bedeutend gradliniger, die Motoren bleiben dafür wie gehabt. Gefeilt hat man etwas am Insassenschutz, der schon beim P1 gut für seine Zeit war. Und die Modellvielfalt erhöhte sich weiter. Kam beim P1 eine Viertürige Limusine dazu und ein Kombi, gesellten sich beim P2 jetzt auch ein  Coupe, und eine Art Lieferwagen. Auf Wunsch sogar Cabrios. Ein bsichen wirkt der P2 damit weniger wie ein neues Modell, eher wie eine Vielfaltsoffensive. Das Coupe wurde gerne etwas Verspottet als rasender Kofferraum, wirklich Nachvollzeiehn kann man das wohl nur wenn man davor steht. Vieleicht haben die Spötter auch nur wieder unverdientes Opfer gefunden.

1963 folgte der Rekord A. Wirkten die bishereigen vorgänger geweils wie gründliche Facelifts, war der Rekord A ein komplett neu wirkendes Auto. Sinnbildlich für die 60er, klare Linien, Ecken und Kanten und einges an Chrom, allerdings anders als noch in den 50ern. Die Motoren erstarkten, der 1200 cm³ Motor flog aus dem Programm, der  1500 wurde 55 PS stark und der 1700er Motoren blieb gleich, beim S kam 7 PS dazu. Das ist wahrlich keine Revulotion. Das sah auch Opel so und bot einen Reihensechszylidnermotor mit 100 PS an. Das klang nach was. Sechszylinder das hat ein ganz anderes Prestige und läuft auch ruhig und gleichzeitig kraftvoll. Erstmals gab es serienmäßig 4-Gang Getriebe, eine echte Wohltat für Verbrauch und Gehör. Wenn man wollte konnte man jetzt mit bis zu 168 km/h über die Autobahnen brettern, das war vor wenigen Jahren vorher eigentlich nur Porsche und Mercedes vorbehalten. Und es gab gegen Aufpreis Scheibenbremsen vorne. Heute bei Kleinwagen Standard damals Sonderausstattung. Verkaufen trat sich dieses Auto gut, immerhin knapp 900.000 Stück bekam man an den Kunden.

1965 kam eine Art Zwischenmodell was aber als eigene Baureihe gilt. Äußerlich nur  neue, jetzt rechteckige Scheinwerfer und neuer Kühlergrill. Eine echte Neuerung gab es dann aber doch: Die Motoren  waren komplett neu entwickelt und wurden als CIH Motoren bezeichnet. Das heißt so viel wie Camshaft in Head. Nockenwelle im Zylinderkopf. Das Prinzip änderte sich also drastisch und bis in die 80er entwickelte man es weiter.

1966 kam dann der eigentliche Nachfolger, neue karosserie, im wesentlichen bekannte Motoren und ein spürbar verbessertes Fahrwerk kennzeichnen den Rekord C. Das Design wird oft als "Coke Bottle" Design beschrieben, ganz eifnach weil wenn man von oben guckt im Bereich der Radhäuser Verbreiterungen zu sehen sind die an eine Colafasche erinnern. Ich finde das Design so ausgereift das es meine Lieblingsgeneration geworden ist. Bei denn Motoren blieb alles wie beim Vorgänger B, außer dam man noch einen 106 PS starken Motor dazu bekam. DAS reichte dann für 175 km/h höchstgeschwindigkeit. Leider waren die neuen Motoren zwar ein wenig stärker aber auch durstiger. Ein bsiche liegt das aber auch am Gewicht was auf einmal bis zu 1240 kg betragen konnte. Das ist aber heute irgendwie unwichtig. Wenn man etwas Phantasie hat, wirkt der Rekord C wie die damaligen Muscle Cars, insbesondere das Coupe.

Spitze sieht acuh der Rekord D aus. 1972 war es soweit. Der D hatte wieder ein ganz ander Karosserie, die an die Haifischoptik von BMW erinnert. Auf Photos sieht das leider nicht besonders aus, man muss davor stehen. Motorentechnisch passierte nicht viel, aber durch eine Änderung im Benzinbleigesetz mußte die Verdichtung reduziert werden was Leistung kostete. Den Verbrauch konnte man auch kaum senken. Dafür aber das Fahrwerk verbssern. Hinten wurde unter anderem ein Panhardstab verwendet, damit konnte man vor allem für mehr Fahrstabilität sorgen. Kurioserweise hieß der Rekord D zu anfang  Rekord II. Als dann aber ein Diesel herauskam lies man den Quatsch sein.

Das traurigste Kapitel ist das Letzte: 1978 kam der Rekord E1 heraus. Technisch gibt es nicht viel zu meckern, bis heute gilt ein Rekord E als Robust, der Verbrauch scheint gegenüber dem Vorgänger gesunken zu sein. Aerodynamsich ist er auch güntiger, die Modellvielfalt ist auch gut. Es gibt viel schöne Motorvarianten. Aber vielcht ist ihm die Aerodynamik zum verhängnis geworden. Der Rekord wirkte vorher irgnedwie aufregend und wild. Auf einmal völlig konturlos geworden macht man sich auch gar nicht erst die Müher duch besondere Motoriesierungen doch noch etwas Abenteuer ins Auto zu packen. 110 PS sind der Leistungsgipfel und da der Wagen wohl nur Renter anspricht wurden die wohl nie abgerufen. Dafür bekommt man ihn gebraucht zu errträgölichen Preisen. Alles was ich über den E1 gesagt habe gilt verschärft für den E2. Jetzt noch mehr verunstaltet findet man gar keine Kontur mehr. da helfen die 5 PS mehr in der Topmotorisierung auch nicht weiter.

Schade das eine so schöne Baureihe so enden muss. Ok, nicht ganz der Nachfolger hieß Omega A.
So, das mußte mal zum Rekord gesagt werden. Schade das Opel ihn so verkümmern ließ.

Veröffentlicht in Auto

Kommentiere diesen Post