Praktischer Kult

Veröffentlicht auf von Basti

Manche Dinge sind nichts  Besonderes, und dann doch was ganz Besonderes. Der Volkswagen Transporter T3 zum Beispiel. Schon der Name ist eigentlich eine echte Kuriosität. Der erste VW Transporter war der T1, der zweite war der T2, logisch. Dann follgte der T2. Ja, offiziel heißt auch der ganz kantige Vorgänger vom T4 eben T2. Umgangssprachlich heißt er aber T3. Und eine weitere Kuriosität macht den T3 besonders. Er sollte Frontmotor mit Frontantrieb haben, bekam aber Heckmotor mit Heckantrieb. Da hat aber kein Konstruktionszeichner die Seiten vertauscht, VW war kanpp bei Kasse und konnte sich noch  kein Frontmotorkonzept leisten.

Technisch ist das aber kein großes Problem für den "Bulli". Einziger Nachteil ist das man durch den Motor hinten keine Durchgängige Ladefläche schaffen kann. Dafür hat man das selbe Antriebskonzept wie ein Porsche 911, bei den Benzin-T3s sogar das selbe Prinzip beim Motor. Und das bringt einiges. Dadurch das der Motor hinten ist, hat man super Traktion. Außerdem hat der T3 serienmäßig viel Bodenfreiheit. Es wäre höchstinteressant wie viele SUVs der normale T3 im Gelände schlägt. Verloren haben die meisten SUVs gegen den Syncro.

Bis heute ist der Syncro für Expeditionen ein gerne verwendetes Fahrzeug. Die Fakten ihn zu einem Expedtionsfahzeug umzurüsten leigen auf der Hand: Slesbt ohne Allrad anständige Geländefähigkeiten, mit Allrad erstklassige, die Kastenform, vielcht nicht schon, aber sehr praktisch. Der Raum läßt sich gut nutzen. Die Grundkostuktion von Rahmen etc. ist sehr robust. Die Motoren machen auch bei extremer Witterung nicht so schnell schlapp. Bei Expeditionen ist sowas lebenswichtig. Legendär ist die Durchquereung der Sahara mit Versuchsträger vom alten T2 der beraits Allrad hatte. Von einem anderen T2, auch in der Sahara wird berichtet, das sie Öl verloren hatten und den schaden zwar rechtzeitig bemerkten, der Motor noch keinen schaden nahm, aber ein weiterfahren wäre eigentlich nicht möglich gewesen. Eigentlich, aber mit Bananenschalen konnte man die fehlende Strecke zur nächsten werkstatt doch noch schaffen. Und das war ein gutes Stück.

Den meisten Menschen waren aber Expeditionen weniger wichtig als die Frage, wie man seine große Familie von A nach B bekommt. Mit 2 hinteren Sitzreihen, wie sich da für einen Van gehört  konnten auch Kinderreiche Familien Problemlos in den Urlaub fahren, es war ja auch für Gepäck genug Platz da. Oder zum Campen eignete der "Bulli" sich ganz gut. Mit ein paar Basteleien kann auch der einfache Heimwerker sich ein bequemes Bett für 2 einrichten. Auch ganz nett: Für  Fahrer und Beifahrer ist der Motor angenehm ruhig, zumindest für ein so altes Auto. Klar, der Motor ist ja auch 2 Meter weiter hinten. Aber auch auf der ersten Sitzbank ist es noch relativ ruhig. wenn man ganz hinten, kann ich mir vorstellen wird es schon etwas nervig. Zumindest bei den damals noch lauten Dieseln. Vorne und in der Mitte, das kann ich bestätigen ist das Geräsuchniveau aber wirklich überreaschend angenehm.

Bereits serienmäßig gab es viele Varianten, klar der "normale" Bus. Eben mit 2 Sitzbänken. Dann den Multivan, da waren die Fahrersitze drehbar und es gab nur eine Sitzbank. Dafür aber einen umklappbaren Tisch in der Mitte. Einen kleinen Campingausflug kann damit jeder Wagen. Und für die Handwerker ganz wichtig, der "Pritschenwagen". Von vielen auch nur "Pritsche" bezeichnet, war er ein praktisches Auto für alle die öfter was großes Transportieren müssen. Wer dann doch mal 3 oder 4 mann mitnehmen wollte nahm die sogenannte "DoKa". Das steht für Doppelkabine und heißt das man neben Fahrer und Beifahrer eine weitere Sitzreihe hat, dafür eine kürzere Ladefläche.

Mit seinem eckigen Design und der Robustheit war er nicht nur praktisch, nein er zieht geradezu Leute an die eine eher Nonkonformistische Lebensweise pflegen. Und die schauen eben weniger auf Design, aber auf Praktisches. Der T2 hatte eher so ein Hippie Image, der T3 wurde, so zumindest das Klsichee besodners gerne von Surfern gefahren. Klar, Surfer brauchen paltz für die Ausrüstung und sehen sich auch eher als eine Art Aussteiger. Über die Jahre haben Weltenbummler und die Leute dei es ciht so eilig haben den T3 vopr allem Lieb gewonnen.

Zu anfang waren die T3s mit kleinen Motoren auch langsamer als der T2 weil er schwere und größer war. Es wurde reagiert. Und zwar mit einer ganz besonderen Neuheit: Wassergekühlte Boxermotoren. damit stieg die Basismotoriesierung von 46 PS auf 55 PS beim Benziner. Kurz vorher kam der erste Diesel T3 heraus. Zwar hatte er nur 50 PS konnte aber langsam aber sicher Anteile erkämpfen, die Verbrauchsvorteile sprachen eben für sich. Nur die 50 PS eben nicht. Angeblich soll es für 110 km/h Höchstgeschwindigkeit reichen, aber nur bei guten Exemplaren, günstigem Wetter und Tachoabweichung. Schrit für Schritt kamen aber immer Leistungsfähigere und durstigere Motoren heraus. ab 1984 war man mit bis zu 112 PS unterwegs, 160 km/h soll man damit schaffen. Die Frage ist: Will man das überhaupt? Bei Seitenwind sind 100 km/h schon nicht mehr lustig, 130 km/h sind bei jedem Wetter mit feuchten Händen verbunden. Das Fahrwerk ist einfach zu weich, zu wenig Spurtreu.

Welche Motoriesierung bietet sich dem Interessierten an? Wem der Verrbauch nicht so wichtig ist, weil man ihn eh selten fährt und da aber etwas Geschwindigkeit will der nimt den 112 PS Wasserboxer(Wasserboxer werden auch als WBX bezeichnet). Der Verbrauch ist aber wirklich ziemlich hoch. Wer es nciht ganz so zügig braucht nimmt die 95 PS variante, 1-2 Liter ist man locker Sparsamer und gar nicht so viel langsamer. Mein echter Tipp vom Motor wäre aber der 70 PS Turbodiesel. Der Verbrauch ist Dieseltypsich moderat, trotzdem kommt man mit genügend Anlauf auf 130 km/h. Viel schneller will man eh kaum fahren, Durchzugsvermögen gibt es aber dennoch genug.

Als der T3 dann langsam aber sicher vom T4 abgelöst werden sollte, war die Fangemeinde bestürzt. Aber VW wollte wenigstens einen Abgang in allen Ehren mit Pauken und Trompeten erreichen. Also gab es die LLE. Last Limited Edition heißt dieses Kürzel und steht für einen 92 PS Benzin-Motor (oder 70 PS Turbodiesel) und schöne Ausstattung. Als Farben gab es nur Tornadorot und orlyblau-metallic. Wie der Name schon sagt war die Auflage limitiert und zwar auf 2500 Stück. Meistens bekommt ein Hersteller solche Limitierten Auflagen kaum los, deswegen sind sie  wohl auch Limitiert. Beim LLE war es anders, und zwar so viel anders das selbst VW sehr Überrascht war. VW versprach vielenWerksarbeitern einen der LLE Serie. Nun verkaufte sich der LLE aber so gut das alle Varkauft waren und keiner für die Arbeiter blieb. Versprochen ist Versprochen und so wurden 2 kleine Serien namens Bluestar und Redstar extra für die Arbeiter produziert. Das Model Bluestar war wie die Bluestar Modelle von 1989 nur als Turbodiesel und in Dunkelblau. Der Unterschied zwischen Redstar und Bluestar besteht nur in der Farbe.

Wer heute einen LLE oder Blue bzw. Redstar kaufen kann sollte es tun. Die Modelle stehen bei Liebhabern hoch im kurs, Wertsteigerung fast garantiert.

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