Die geliebte aus Russland.

Veröffentlicht auf von Basti

Nein,  ich suche keine Frau aus Russland die tut was ich ihr sage und den Haushalt schmeist. Ich rede eher vom Traumauto vieler DDR-Bürger.  Da gab es ja nciht so viel Auswahl. Den Trabant und den Wartburg. Oder eben aus sozilitischen Bruderländern. Skoda zum Beispiel in Tschechien oder Saporoschez in der Ukraine. Oder eben die  Geliebte aus Russland.

"Geliebte" , das ist die wörtliche Übersetzung des umgangssprachlcihen Wortes "Lada".  Und das Trifft es ganz gut. Früher wollte fast jeder einen Lada haben. Immerhin, es war im Prinzip Technik aus dem Westen von Fiat. 4-Takt Motoren galten damals als fortschrittlich, und jeder der die Abgase eines 2-Taktest kennt wird dem nicht wiedersprechen, gerade bei der aktuellen Umweltdiskusion. auch Leistungmäßig war man ganz gut dabei, je nachdem welches Lada Modell man hatte. Für den Wartburg hat es jedenfalls gereicht. So war Lada in der DDR das was man eine Russische Geliebte nennen kann. Schwer zu bekommen, nur wenn man jemanden kannte..., auch nicht unbedingt billig für DDR-Verhältnisse und hatte man Sie konnte sie auch mal zickig sein.

Ja, denn was nützt das beste Auto in der DDR wenn Ersatzteile in der Sowjetunion waren. Die mußte man erstmal auftreiben. Auftreiben, das ist ein gutes Stichwort. Das man Lada als Namen gewählt hatte, stammte aus eine Ausschreibung unter den Mitarbeitern. Einer kam eben darauf. Gute Idee, Kollege. Aber woher kam die Fiat-Technik? Ganz legal von Fiat als Lizenzbau. Fiat hatte sich dei Sowjetunion ausgesucht, weil bei Fiat die Kommunisten recht stark waren. Und sie ließen sich in Naturalien bezahlen, sprich Stahl. Aber das mehr schlecht als recht. Der Stahl war von minderer Qualität und das hat den Ruf von Fiat nachhaltig beschädigt. Der Rostfraß damals soll legendär gewesen sein. Ich habe das nie Beobachten können, dennoch ist es ein harter schlag für Fiat wenn solche Gerüchte im Umlauf sind.

Aber auch andere Westlcihe Hersteller hatten bei Lada ihr Gastspiel. Porsche hatte beim Samara die Finger im Spiel. Der Motor stammt wohl ganz wesentlich von Porsche. Der Samara ist aber schon wieder eines der Lada Modell was auch Lange nach der "Wende" produziert wurde. Schon alnge vorher hatte sich Lada angwöhnt so richtig schön Kryptische Namen für ihre Autos zu verwenden aus denen man nicht schlau werden kann. Die sehen dann Ungefähr so aus: 2101, 2103 oder auch 21099. Das hat weder etwas mit dem Hubraum zu tun, noch kann man sonst irgend etwas daraus schließen. Es sind eher "Seriennummern". In Deutschland nannte man die Modelle dann aber doch lieber Nova oder eben Samara.

Heute sind alle Ladas bei uns nicht mehr wirklich erstrebenswert.  Der Samara bekam erst 1998 eine Singelpoint einspritzung, vorher noch eifnacher Vergaser. 2002 um dann noch die Euro 3 Norm zu erfüllen bekamen die Export versionen Multipoint-Einsprtzungen. In Russland fährt man weiter ohne Kat und weiter mit Singlpoint einspritzung. Wenn man sich überlegt, bei uns kamen die Singelpoint-Anlagen um 1990 auf, teilweise früher. Kat war ab 1990 kaum noch weg zu denken. Die Luft dankt es uns. Oder wann gab es den Letzten Smog in Deutschland? 1992 in Ostberlin. Die armen Russen jedenfalls dürfen weiter den Dreck schlucken.

Aber Lada hat auch Postives zu bieten. Der 2110(ohne Namen) hat ein modernes Design und Motoren zwischen 81 und 90 PS. Er ist preiswert in der Anschaffung und bei dem Einstiegspreis kümmert Wertverfall wenig. Airbags für Fahrer und Beifahrer sind auch dabei. Da selbe Gilt auch für den Kalina

Das wirklcih gute ist aber der "Niva". Für ca. 8000€ bekommt man einen echten Gelädnewagen. Allradantrieb, Geldändreduktion und Differentialsperre lassen einen eigentlich jedes Gelände passiern. 82 PS reichen völlig und im Prinzip konnte sich der Niva seit 1976 jeder Moderniesieurng erfolgerich wiedersetzen. So gab es nur 1995 ein Facelift, im Wesentlich zu erkenne am geänderten Heck. Hauptächlich sind die Rückleuchten anders und die Ladekante ist niedriger.

Tja, Sportwagen  gibts leider keine, obwohl es hier und da mal Rallyversionen gab. Aber besonders in dei öffentlichkeit haben die es nicht geschaft.

Damit wollte ich Euch mal einen kleinen Einblick in den alten Traumwagen der DDR-Bürger geben

Veröffentlicht in Auto

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