Samstag, 26. april 2008
So könnte man den Namen eines interesanten neuen Motorrades interprätieren. Oder wie würdet Ihr den Namen B-King verstehen? Aber Suzuki hat schon recht damit. Die B-King ist die Königin unter den Naked Bikes. Zugegeben, sie trägt dick auf. Aber das darf sie auch. Die starke Optik wird durch starke Leistung getragen. Der Motor ist der Hayabusa entliehen, typsich für Naked Bikes um ein paar PS ärmer, also von 197 auf 184 PS gedrosselt. Zugunsten einer etwas harmonischeren Leistungsentfaltung.

Harmlos wird die B-King dadurch sicherlich nicht. Immernoch reichen die 184 für ca. 250 km/h Höchstgeschwindigkeit. Traut man sich die auszufahren ist das wirklich ein Abenteuer. Da man nun wirklich keine noch so kleinen Windabweiser hat, noch sonst irgendwas wird der Fahrtwind bald mindestens anstrengend. Für lange Vollgasfahrten auf der Autobahn sind Motorräder meist eh nicht gedacht. Naked Bikes schon gar nicht. Die Kurvige Landstraße, der Alpenpass mit schönen Serpentinen, das zählt eher zum Jagdrevier. Wobei Jagdrevier relativ ist. Mit 235 kg Trockengewicht ist die B-King schon ein schwerer Brocken, der auf engen Strecken sicher seine liebe Not hat. Wobei allgemein übereinstimmend berichtet wird das man das hohe Gewicht gar nicht so sehr spürt. Auch nicht in den Kurven. Das spricht für eine gute Reifenwahl bei der Erstausrüstung und für ein gutes Fahrwerk. Und, natürlich klar, bei der Beschleunigung kann die Leistung einige Kilos verstecken.

Andererseits ist die B-King etwas für Diziplinierte Fahrer. Zum einen weil es so schnell geht bis man die Reifen am qualmen hat und man vorsichtig sein muss, damit nichts passiert, andereseits geht alles so locker und gleichzeitig schnell von der Hand, das man vergisst wie schnell man abseits sämtlicher Tempolimits ist. Dafür hat der Diziplinierte Fahrer auch etwas von der B-King. Durch die weniger Steile Leistungskurve hat man schon bei 2000 Umdrehungen viel Leistung. Man kann also ohne zu viel Radau zu machen schon ziemlich schnell sein, andererseits das lockere schaltfaule Fahren genießen. Also tatsächlich schon ein sehr sportliches Motorrad, was aber ebensogut auch entspannt gefahren werden kann und auch nach einem Souveränen Fahrer verlängt.

Wer jetzt begeistert ist, preislich ist die B-King wieder ein Schnäpchen noch wucher. Gute 13.000 Euro verlängt Suzuki für ihr ziemlich Brutal wirkendes Motorrad. Wer es etwas kleiner und braver mag, der ist übrigens mit der GSR 600 gut beraten. 98 PS sind nicht eben wenig und versicherungsfreundlich. Die Optik ist etwas dezenter, der Preis von gut 7.000 Euro schon fast billig gegen die B-King. Designelemente der B-King finden sich auch hier wieder, nur eben weniger brutal.
von Basti veröffentlicht in: Motorrad Community: Auto und was dazu gehört.
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Donnerstag, 24. april 2008
Da leigen Freud und Leid dich beieinander. Freude darüber das immerhin das Auto Beregnet wurde um zu testen ob Wasser eindringt. Erfreulich. Wengier erfreulich das da getreten, geschlagen und gehämmert wird, damit die Türen etc. passen. Seht einfach selbst:
von Basti veröffentlicht in: Auto Community: Auto und was dazu gehört.
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Mittwoch, 23. april 2008
Ich habe hier: Neoliberal oder nicht?  einige Fragen gestellt was Neoliberal ist oder nicht. Nun gibt es ein Problem, nämlich das nie jemand eine ganz genaue Definition dessen aufgeschrieben hat, was Neoliberal ist. Denoch kann man schon bei ein paar Sachen recht genau sagen, ob sie Neoliberal sind oder nicht.
Lösen wir dir Fragen also auf:

Ein sozialer Ausgleich ist nicht notwendig.
Das ist keine Neoliberale Aussage ganz im Gegenteil. Es ist eher eine des Klassischen Liberalismus, bzw. der des aktuellen Monetarismus. Warum das erkläre ich noch.

Der Markt ist stabil, es kommt nur zu kurzen Schwankungen.
Auch das ist keine Neoliberale Aussage. Die Erfahrung hat Anhänger des Neoliberalismus durchaus gelehrt das der Markt zu extremen Ungleichgewichten tendieren kann.

Marktversagen entsteht durch die Einmischung des Staates.
Wieder keine Neoliberals Aussage, eher wieder klarer Monetarismus. Eben weil der Markt versagen kann brauch es einen Staat, der Ungleichgewichte vermeidet und Monopole gar nciht erst entstehen läßt. Möglichst große Chancengleichheit wird angestrebt.

Nachfrage schafft Angebot.
Das ist eine Kernthese des Neoliberalismus. Deswegen wird im Neoliberalismus sehr auf die Nachfrager eingegangen. Das sind durchaus Unternehmen, genauso aber auch die normalen Bürger. Stärkt man die Kaufkraft der  Bürger, stärkt man die Wirtschaft insgesamt, so die Kernaussage.

Angebot schafft Nachfrage.
Das ist eine klare Monetaristische Aussage, wird vom Neoliberalismus nicht mitgetragen. Hier steht eben klar die Angebotsseite im Vordergrund. Die Logik ist hier: Gehts den Unternehmen gut, gehts den Leuten gut. Man sieht ja, das es stimmen kann aber nicht muss.

Sind Monopole erwünscht im Neoliberalismus oder nicht?
Wie schonmal erwähnt sind sie sogar extrem unerwünscht. Wichtige aufgabe des Staates per Kartellebhörden etc. ist die vermeidung von Monopoltendenzen.

Soll der Staat eingreifen bei Marktversagen?
Eigentlich ist es dann ja schon zu spät, dennoch muss er jetzt sogar handeln. Vor allem muss er schon bei drohendem Marktversagen handeln.

Aus welchen Erfahrugnen hat der Neoliberalismus gelernt?
Vor allem aus der Weltwirtschaftskrise. Vorher war das Wirtschaften eher von der These geleitet:"Alle weden durch unsere Wirtschaftsweise auf dauer Wohlhabender." Spätestens in der Weltwirtschaftskrise hat man gemerkt das daß so nicht stimmt.

Ich hoffe das ich etwas Licht ins Dunkel bringen konnte. Und vieleicht reift jetzt bei so manchen die Einsicht, das der Neoliberalismus in Deutschland längst nicht mehr Politik ist. Und zwar seit Jahrzehnten!


von Basti veröffentlicht in: Über mich
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Dienstag, 22. april 2008
Das Ergebnis ist leider auch in Deutschland nicht überall überzeugend. Das ist für mich das schlimme am Ergebnis. Das gerade in Italien die Tunnel besonders unsicher sind, ist nichts Neues. Das wir aber auch in Teilen kaum besser sind, sollte doch erschrecken. Insgesamt wiederum sollte das Ergebnis nicht so sehr schocken. Immerhin werden jedes Jahr andere Tunnel getestet. Daher kann nächstes Jahr ein spitzen Ergebnis anstehen, obwohl sich kein Tunnel verbessert hat. Nun achtet man schon drauf möglichst viele verschiedene Tunnel zu untersuchen um so etwas zu vermeiden, aber andererseits ist der Tunneltest 2008 nur eine weitere Aufforderung weiter in die Sicherhei9t der Tunnel zu investieren.

Wie schon erwähnt, besonders nötig hätte das Italien. Teilweise verwährte man den Testern den Zugang, eine Prüfuing wurde nicht gestattet. Das ist eigentlich der Gipfel. Offensichtlich hat man etwas zu verbergen. In anderen Ländern, die teilweise auch schlechte Tunnel haben ist man wenigstens so ehrlich und läßt die Teste gewähren. Auch gibt es beispiele von Tunnel die es geschaft haben, mit vergleichsweise wenig Geld, einfachen Mitteln aus einem gefährlichen "Mangeldhaften Tunnel einen zumindest einen "Ausreichenden" zu machen. Das heißt das die EU-Mindeststandards eingehalten werden. Immerhin, der schlechte Düsseldorfer Tunnel wurde bereits verbsssert und soll bis 2010 noch weiter Massiv verbessert werden. Insgesamt sollen über 500 Millionen Euro in die deutschen Tunnel investiert werden. Es wird also hoffentlich besser in den Deutschen Tunnel. Europaweit müssen die Tunnel bis 2014 auf einen Mindeststandard gebracht werden. Das wird noch spannend.
von Basti veröffentlicht in: Verkehr
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Montag, 21. april 2008
1982 traut sich Mercedes-Benz in die Mittelklasse mit dem 190E vor. Selbst nennt Mercedes dies die Compakt-Klasse. Heute versteht man darunter zwar die "Golf-Klasse", damals galt das so aber noch nicht. Der 190E war jedenfalls eine Zäsur bei Mercedes. Zum einen wegen des neuen Marktes den man anging, zum anderen war der 190E eine der ersten Mercedes-Benz, die konsequent auf einen guten cw-Wert hin konstruiert wurden. Der Wert von 0,33 (Laut Wikipedia) war dann auch einer der besten Werte einer Serienlimusine Anno 1982.

1993 wird eine neue Generation fällig, nachdem der 190E einen würdigen Einstand in dieses Marktsegment geschaft hatte. Da man die Namen neu vergab bei Mercedes und der 190E-Nachfolger ja immernoch "Compakt" war nannte man ihn einfach "C-Klasse".  Etwas aerodynamischen Feinschliff gab es wieder, was einen cw-Wert von 0,31 brachte. Zwar ist die C-Klasse auch gewachsen, daher ist der Luftwiederstand kaum gesunken, Vorteil bleibt aber Vorteil. Dazu kommen noch ein paar starke Motoren. Der Einstieg ist schon bei immerhin 122 PS im C180.  Ab 1995 gibt es ein interessantes Modell, dessen Reiz man nur an der Aufschrift auf der Heckklappe erkennt: C230 Kompressor! Optisch eine C-Klasse, aber was für eine: 193 PS stemmt der 4Zylinder-Reihenmotor. Unangestrengt, hörbar, aber nicht aufdringlich vermittelt dieses Auto schon eine Menge Sportlichkeit bei, für Merceds-Verhälntnisse, günstigen Preisen.

Nachdem AMG mit Mercedes eine Beteiligung eingegangen war, wurden die AMG Modelle im auch gleich direkt von Mercedes-Händlern angeboten. Damit wollte man natürlich Menschen ansprechen für die Understatement und Sportlichkeit besonders wichtig waren und in einem gutem Verhältnis stehen mußten. So gab es gleich 1993 den C36 mit 280 PS. Abgeregelt wurde zwar schon bei 250 km/h, die Beschleunigung von 0-100 km/h in 6,7 Sekunden ist aber schon sehr schnell. Dazu kommt, das man eine Automatik und kein Schaltgetrirbe verwendete. Auch der Preis ist in Porsche Regionen. 1993 wurden gut 95.000 DM verlangt für einen C36. Die Fahrleistungen waren etwas langsamer als die eines Porsche 911 oder auch eines 968. Aber dafür konnte man auch ziemlich bequem mit über 200 km/h so lange über die Autobahn heizen bis der Tank alle war. Im Porsche ist man damals noch etwas eher freiwillig langsamer gefahren. Das ganze lies sich aber noch steigern: Beim C 55 hatte man 347 PS zur verfügung und konnte damit beinahe die Straße pflügen, vom Gefühl her.

Heute spricht für die erste C-Klasse vor allem ihr schlichtes aber elgeantes Design. Seriöser Auftritt ist garantiert. Dazu hat man noch angenehme Fahrleistungen, angemessenen Komfort udn Familientauglichkeit. Und diese C-Klasse gilt noch halbwegs gut in ihrer Qualität, die Krise begann erst später. Ich gehe sogar soweit und behaupte das die erste C-Klasse ein Klassiker von morgen ist. Nicht weil sie so selten ist, im Gegenteil, die C-Klasse hat sich um Mercedes verdient gemacht. Eher weil sie so unproblematisch ist. Für die Benziner gibt es beispielsweise keine Probleme mit Umweltzonen. Rost ist auch eher ein geringes Problem. Einziges Kuriosum: Von 1998 bis 1999 verwendete man eine andere Grundierung am Unterboden um den Rostschutz zu verbessern. Fakt war aber das diese Modelle viel schlimmer rosteten. Sonst aber hat man relativ wenig Ärger und relativ viel Freude an diesem Auto. Ein Blick in den Kofferaum verrät aber, daß Compakt relativ ist ist. Hier ist es relativ groß. Noch eine schöne Sache ist, das der W202, so der interne Baureihen-Code, gegenüber seinem vörgänger zwar aerodynamisch besser ist, man aber in diese Form mehr "Design" integrieren konnte. So ist es ein weniger Emotionsloses Auto. Viel mehr ein Gleiter schon optisch. Und immer schön Compakt ;)
von Basti veröffentlicht in: Auto Community: Auto und was dazu gehört.
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Sonntag, 20. april 2008
Ja, wie ihr sehen könnt, ich habe den Schritt gewagt, nachdem ich den Rank 60 geschaft habe. Jetzt noch den Vertrag nach Frankreich schicken, dann sollte alles glatt gehen. Ja, ganz ohne Papier gehts nicht, aber der Vertrag ist eigentlich verständlich gehalten. Und dann wirds spannend, was so rum kommt mit dem Blog hier;)
von Basti veröffentlicht in: Über dieses Blog
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Sonntag, 20. april 2008
Nachdem mein BR eine Zeitlang ganz schön abgeknickt war habe ich in den letzten Tagen wieder einen Bsseren schaffen können. Heute habe ich einen Rank von 60 erreicht. Ich hoffe mal das ich den noch etwas steigern kann. An dieser Stelle auch ein kleines Dankeschön an die treuen Blogleser. Übrigens steigt der Rank gerade dann stark an wenn die Leser auch mal auf ältere Beiträge gucken, bzw sich mehrer seiten des Blog anschauen.
von Basti veröffentlicht in: Über dieses Blog
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Samstag, 19. april 2008
Oder Swiftzwerg? Jedenfalls ist der Suzuki Swift ein Begriff unter den Kleinwagen. Qualitativ hat er eher einen Durchwachsenen Ruf. Die einen haben viele Jahre und Kilometer große Freude an ihm. Andere haben schon nach kurzer Zeit teure Reparaturen. Unbedingt sportlich scheint er nicht zu sein.

Dies kann allerdings nicht für den guten alten Swift GTI gelten. 101 PS auf gute 800 kg, das ist schon sehr sportlich. Von 0 auf 100 km/h in 8,4 Sekunden reichen auch für aktuelle BMWs und Audis etc.. Und das bei einem verrbauch von 6 Litern wenn man will. Und über 10 Liter, da hat man die Gänge sehr weit ausgedreht. Und das geht beim Swift richtig gut. Bis 8500 Umdrehungen. Das ist ein echter Rennmotor! Da gehts schleißlich nicht jur um lesitung, sondern auch darum das man den Motor schön weit drehen kann. Gerade beim herausbschleunigen aus Kurven ist das ganz gut.

Ok, im Alltag hat man davon nicht so viel. Fahrspaß aber allemal, da es immernoch einen guten Kompromiss zwischen Sportlichkeit und Komfort macht. Das eigentliche Problem des Swift GTI ist weniger die Qualität, die scheint gar nicht mal so schlecht zu sein, läßt man mal die Rostvorsorge aussen vor. Nein, Problem ist viel mehr das solche Autos nur zu gerne verheizt werden. Viele hat die Schrottpresse schon bekommen, einige müssen sich durchs Autocross schlagen. Das sind dann aber schon meist die vorher verheizten. Das ist sicher auch ein Grund, warum der Swift einen unverdient schlechten Ruf bekommen hat. Eben weil viele Besitzer unpfleglich damit umgegangen sind.

Heute kann man nur eins veruschen und zwar den Kaufkandidaten genau anzuschauen und erahnen ob der Besitzer eher geheizt ist oder eher vernünftig. Dann noch gucken ob möglichst kein Rost da ist und ob die Kupplung noch gut ist. Die ist noch ein Schwachpunkt. Wenn soweit alles in Ordsnung sit kann man durchaus ne Menge Fahrspaß im Alltag haben zum kleinen Preis!

von Basti veröffentlicht in: Auto Community: Auto und was dazu gehört.
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Freitag, 18. april 2008
Nachdem ich zwar sehr gerne über die Unwissenheit der Politiker und auch vieler anderer Prominenter in mich hineinlache, will ich mal ein wenig zum denken anregen, was denn eigentlich Neoliberalismus ist. Dazu stelle ich einfach mal ein paar fragen, bzw setze Aussagen dahin und ihr versucht mal das zu beantworten, es darf gegooglet werden.Eine Warnung aber, weder Internetseiten von Parteien aller Art noch von Zeitungen sind hilfreich. Diese haben längst die falsche Definition vom Neoliberalismus verinnerlicht.

Also hier mal ein paar Aussagen, sind diese Jeweils Neoliberal?

Ein sozialer Ausgleich ist nicht notwendig.
Der Markt ist stabil, es kommt nur zu kurzen Schwankungen.
Marktversagen entsteht durch einmischung des Staates.
Nachfrage schafft Angebot
Angebot schafft Nachfrage

Soweit ein paar Aussagen.
 Noch ein paar fragen, wenn man das weiß hat man schonmal ein paar Punkte bei einer BWL-Klausur:
Sind Monopole erwünscht oder unerwünscht im Neoliebralismus
Soll der Staat bei Marktversagen eingreifen?
Aus welchen Erfahrungen hat der Neoliberalismus gelernt?
von Basti veröffentlicht in: Über mich
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Freitag, 18. april 2008
Es gibt ja du lustigsten Geschichten die die ganze Welt für wahr hält. So nach dem Motto: Das weiß doch jeder! Spinat enthält wahnsinnig viel Eisen. Tatsächlich ist es nur ein Interprätationsfehler gewesen, wodurch sich der Eisengehalt rechnerisch verzehnfachte. Tatsächlich war es nur ein hoher Eisengehalt, kein Astronomischer. Aber das haben bis vor wenigen Jahren trotzdem alle geglaubt.

Tja, und seit den 80ern gibts in der Politik auch sowas. Da hat einer mal was falsch verstanden und alle plappern es dumm nach ohne sich mal selber zu erkundigen. Das Schreckgespennst heißt Neoliberalismus. Praktisch die höchste Form der Ausbeutung des Proletariats durch das Kapital. Eine Ausgeburt der Hölle, menschenverachtend wie das 3. Reich. So meint es zumindest der Volksmund, bestärkt werden sie damit durch die Reden so mancher, insbesondere linker, Politiker. Und es ist auch klar warum sie das machen müssen, schließlich würde eine Neoliberale Politik den Arbeitnehmern mehr einbringen, also mehr Geld, sicherere Arbeit und auch eine eher partizipative Unternehmenskultur. Da ist dann auf einmal der Kommunismus/Sozialismus gar  nicht mehr so toll.

Wer es nicht glaubt guckt bitte mal nach, Wikipedia ist schon ganz gut darin das zu erklären.

P.S. Natürlich sind Linke nicht die Einzigen die den Neoliberalismus verteufeln. Besonders gute Verbündete haben sie da bei den Rechten. Die sind dem Neoliberalismus bald noch viel feindlicher gesonnen. Aber auch Politiker aus der Mitte schimpfen regelmäßig über den Neoliberalismus. Natürlich den des Politischen Gegners. Fakt ist, das es weder in Deutschland noch in der EU und schon gar nicht in den USA einen Neoliberalismus gibt. Auch Unternehmen praktizieren ihn kaum. Derzeit wird eher der Monetarismus praktiziert.
von Basti veröffentlicht in: Auto Community: Auto und was dazu gehört.
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