Donnerstag, 5. juni 2008
Für alle die es nicht wissen, 1944 kam der damalige US-Finanzminister Morgenthau auf den nach ihm benannten Plan, Deutschland völlig zu entmilitarisieren, entindustrialisieren und zu zerstückeln. Das dadurch ca. 1/3 der Bevölkerung verhüngert wären, sah er nicht als sein Problem an. Allerdings kam der Plan zu früh an die Öffentlichkeit, welche diesen Plan völig ablehnte. Schnell wurde er fallen gelassen. Aber in Deutschland machte man sich dennoch Gedanken, was nach einem verlorenen Krieg die Alliertenmit Deutschland tun würden. Der Agrarlandgedanke hielt sich jedenfalls lange genug um 1945 auf die Idee zu kommen einen Kleinlaster zu bauen, der auch auf dem Feld etc eingesetzt werden kann. Oder umgekehrt, einen Traktor, der auch als Kleinlaster benutzt werden kann.

Ursprünglich war es auch als Allzwecktraktor gedacht. Mit Allradantrieb und Zapfwellenantrieb sehr Geländtauglich und trotzdem kann man weitere Geräte antreiben. Die Spurweite hat exakt Traktorenmaße. Zuerst werden 25 PS Motoren verwendet. Diese reichen für ca 50 km/h Höchstgeschwindigkeit. Das ist schon ein weiteres Merkmal was ihn von normalen Traktoren abhebt. 1946, also Kurz nach Produktionsbeginn bürgert sich der bis heute bekannte und beliebte Begriff ein: Unimog, ein Universal-Motorgerät. Das trifft es ganz gut. Immerhin können an allen Seiten weitere Geräte angebaut werden, die Rahmenkonstruktion entspricht eher der eines LKWs, vieles aber wie gesagt auch dem eines Traktors.

Die weitere Entwicklung geht Rasant. 1951 übernimmt Mercedes-Benz das Unternehmen. Gefertig werden weiter bis 1953 nur offene Fahrerhäuser angeboten. Ab 1953 gibt es eine Längere Variante und eben ein echtes Fahrerhaus auf Wunsch. 1955 folgt der Unimog S, welcher ganz besonders Geländegängig ist und von vielen Armeen der Welt geschätzt wird. Mit 86 PS wird er auch bedeutend stärker und wird der Bestselle bis heute. Die Leistugn des Kleinen Unimogs steigt auch. ähnlich wie beim Käfer auf 32 und dann 34 PS. 1966 ist ein besonderes Jahr, denn es läuft der 100.000 Unimog vom Band. Der Unimog hat seine Qualitäten am Markt beweisen können, eine echte Erfolgsgeschichte. Im Selben Jahr erscheint auch eine weitere Modellreiher, die Mittlere Reihe. 1974 kommt eine neue schwere Bauraihe dazu. Die it immerhin 125 PS startet.

Ein weiterer Meilenstein ist die Rallye Paris-Dakar 1982. In der LKW-Wertung siegt man mit einem U1700 L, gefolgt von einem U1300 L, so waren die damaligen Modellbezeichungen. Jedenfalls ein Doppelsieg, bei der Rallye mit dem meisten Renomeè.

In den 80ern und auch den 90ern geht man weiter, einerseits mit sanfter Evolution, sprich verbesserung der Technik, also Leistungsfähigere Motoren und bessere Fahrwerke etc. aber auch die vielseitigkeit wird noch weiter erweitert. Das ist wichtig um auch besser an Kommunen verkaufen zu können, die durchaus ein vielseitigs Nutzfahrzeig brauchen können.

Im Jahr 2000 gibt es einen wieteren Schub, jetzt besteht das Fahrerhaus aus Faser-Verbundwerkstoffen, leicht und robust. Ebenfalls neu im Fahrerhaus ist die Variable Pedalerie und das Lenkrad. Mit einem handgriff lassen diese sich nämlich von Links Nach rechts verschieben, was einmal praktsich ist um von rechts auf linksverkehr zu wechseln, einfacher im internationelen Geschäft, aber auch im Kommunalen Bereich ist es nützlich, wenn man bspw. eben mal die rechte Seite besser einsehen können muss. Dei Motoren fangen bei 150 PS an udn Enden bei 240 PS. Damit hat sich die leistugn im Spitzenmodell fast verzehnfacht.

2002 folgt der Umzug, aber nicht nach Osteuropa, sondern nach Wörth am Rhein. 2006 wird BlueTec verwenden, was endlcih Euro 4 ermöglicht.

Heute ist der Unimog ein überall Geschätzes Fahrzeug, was durch seine Vielseitigkeit und Geländetauglichkeit überzeugt. Eingesetzt wird er neben der Land- und Forstwirtschaft auch beim Militär. Logisch soweit. Wie erwähnt ist er auch im Kommunalen einsatz sehr beliebt, es gibt gerade in Westdetuschland nur wenige Gemeinden die keinen Unimog haben. Aber auch Feuerwehren, TFH, Straßenmeistereien oder Berghütten nutzen den Unimog. Ebenso Eisenbahnen, als 2-Wege-Fahrzeug. Sprich Schienen- und Straßentauglich. Im Privaten Bereich wird der Unimog gerne für Expeditionen genutzt, oftmals nach vorherigem Umbau. Danach ist er dann sogar noch Geländetauglicher, robuster und Minensicher. Da fragen sich bestimmt manche wozu Minensicher? Nun ja, Expeditionen macht man weniger durch das gut geplasterte Berlin, eher durch Marokko, Algerien, Sudan etc. Und in all diesen Ländern liegt oft ne Menge Munition rum und eben Minen sind massenhaft verlegt worden. Auch der Dingo der Bundeswehr ist ein stark modifizierter Unimog, dem HMMWV in Punkto Insassenschutz überlegen, schon wegen der angwickelten Panzerplatten.

Heute wird ebenfalls versucht Privatmenschen den Unimog als Spaß-Fahrzeug nahe zu bringen. So oder so sind es alles in allem 60 erfolgreiche Jahre. Und eigentlich aus der Bedrohung heraus geboren. Der Bedrohung, das Deutschland nie mehr auf die Beine kommen sollte. Die veränderte geopolitische Lage und auch etwas Pragmatismus auf der alierten Seite hat dann glückerlicheweise solche Geschichten zugelassen.
von Basti - veröffentlicht in: Verkehr - Community: Auto und was dazu gehört.
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Mittwoch, 4. juni 2008
Wollt ihr mit Eurem Auto Geld verdienen? Wer will das nicht? Googlelt man etwas findet man angebote zuhauf. Bis zu 3500 Euro habe ich gelesen. Leider wird da nicht gesagt, das wenn man bei den meisten Anbietern mitmacht zwar eine Gebühr fällig wird, aber keine Erfolgsgarantie gegeben wird. Das heißt man schaltet ein Inserat und eventuell nimt ein Werbetreibender das angebot wahr. Dann gibts ein paar Euros, aber wenn es 50 im Monat sind, ist man gut dabei bei den meisten Autos. Viele Anbieter geben sich aber kaum Mühe überhaupt Werbetreibende anzusprechen. Hauptsache die Anbieter der Werbefläche zahlen ihre Gebühr.

Das muss nicht sein. Wer tatsählich etwas mit seinem Auto verdienen will, indem er es als Werbefläche anbietet kann mehr Erfolg haben mit etwas Engagement. Mein Ehemaliger Fahrlehrer hat auf seinem Privatauto einen Mittelgroßen Aufklaber jeweils auf der rechten und linken Seite. Auf der Unteren hälfte um genau zu ein. Ich hab ihn gefragt was er davon hat oder ob er da nen Nebenjob hat oder so. Er bekommt seine Bezahlung in Form von Dienstleistungen. Der Aufklber ist für ein Autohaus, bei dem bekommt er Inspektionen Ölwechsel etc kostenlos. Reperaturen sidn wohl auch billiger. Und das alles bei einer Vertragswerkstatt. Für so einen dezenten Aufkleber ein faires Angebot. Es ist tatsächlich am klügsten direkt zu einem Potentiellen Werbetreibenden zu gehen und dem ein Angebot zu machen. Von Vorteil ist es sicherlich wenn das Auto auch irgendwas mit dem werbendem Unternehmen zu tun hat. Also wer sein Auto Tiefergelegt hat kann ja mal sein Glück bei einem Fahrwerkshersteller versuchen. Oder bei einem Discounter mit dem Spruch "Tiefer als dieses Auto sind nur unsere Preise!" Oder die Volksfürsorge auf einem VW. Hauptsache man stellt einen Bezug her. Kreativität ist alles!
von Basti - veröffentlicht in: Auto - Community: Auto und was dazu gehört.
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Mittwoch, 4. juni 2008
Fahrt an Blitzen mit mindestens 251 km/h vorbei. Da wird dann nicht mehr geblitzt. Ab 250 km/h kann man Nämlich die Fehlertoleranz nicht mehr garantieren. Deswegen läßt man es sein. Schon vorher geben die ganzen Laserpistolen auf, 200 km/h sind für die Laser viel zu viel. Da kann man nur schwer zielen und oft kann die Pistole gar nicht messen. Überhaupt würde ich der Polizei raten wenn sie vertrauen beim Bürger will und ihre Arbeit ehrlich machen will, sollte sie es völlig sein lassen mit Laserpistolen zu messen. Selbst bei Akurater Bedienung kann es völlig falsche Messungen geben. So kann ein PKw von der Pistole übersehen werden und der dahinter fahrende Kleinlaster gemessen werden weil der ein Größeres Echo hat. Oder das Schmutzige Auto wird übersehen und das stattdessen das saubere Auto gemessen, weil es mehr reflektiert. Beispiel gibt es viele warum solche Messungen eigentlich verboten werden sollten. Gemacht wird es, weil es am billigsten ist. So verkommt aber der Rechtsstaat, wenn man an solchen Stellen spart.
von Basti - veröffentlicht in: Verkehr - Community: Auto und was dazu gehört.
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Montag, 2. juni 2008
Da Lob zuerst und an die die es wirklich verdienen. Das sind die Inzwischen doch recht vielen Leser die regelmäßig reinschauen. Ich finde das spitze das ihr mir die Stange haltet, das hilft mir sehr über den Tag.

Tja und dann stört overblog irgendwie. Es wird werbug im Blog gezeigt. Man bekommt je Besucher etwas dafür, so die Erläuterung zum Thema. Nur irgendwie steht da immernoch eine Null. Wie kommts?
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Sonntag, 1. juni 2008
Wer sich mal mit Motorrädern beschäftigt stößt früher oder später auch auf die Britischen. Unfairerweise führen die ein Nischendasein. Und das obwohl lange Zeit mit Deutschland beispielsweise um alle Möglichen Rekorde gerungen wurde. Jedenfalls hat bis heute eine stolze Marke durchgehalten. Triumph. Mir gefallen die optisch so gut, ganz einfach weil sie für mich so ein zwischending sind, zwischen italienischem und deutschem. Die Italiensichen Motorräder sind eher so Divas, während man bei uns eher die klaren, nicht weniger aufregenden Design. In England ist man da wieder etwas eigen, klare pure Linien mit etwas Diva-Charakter.

Nakedbikes sind seit Jahren im Trend und da hat man 2 heiße Eisen im Feuer, die Street Triple und die Speed Triple. Beide sind nicht allzu unterschiedlich, Hauptunterschied ist, das die Speed Triple den größeren Motor und damit 131 PS hat, gegen 106 PS der Street Triple. Triple, das kommt vor allem wegen der Zahl der Zylinder. Inzwischen geht dir Tendenz bei Motorädern scheinbar wieder hin zu wenier Zylindern, nachdem über Jahre die Japaner mit ihren 4-Zylindern dominierten. Triumph beweist das weniger mehr ist. Sowohl vom Gewicht als auch vom Anpsrechen, durchzugsvermögen und überhaupt der Sprtizigkeit machen beide alles richtig. Und die Leistungskurve ist nicht so steil, das man damit nicht auch eine schöne Tour wagen kann.

Das Design der Street Striple eicht allemal um damit ein wenig zu posen, ist dafür aber viel zu schade. So ein Motorrad will gefahren werden. Dank des Fahrwerks geht das auch ganz gut. Und wie gesagt durchaus in einer schönen Tour, das Fahrwerk ist ei guter Kompomiss zwischen Sportlichkeit und Komfort, der Motor zieht schon ab 2000 Umdrehungen, für eine 3 Zylinder Maschine sauber und die Bremsen sind gut Dosierbar. Zwar etwas simpler aufgebaut als die der Speed Triple, aber das geht schon in Ordnung.

Die Street Triple gibts in Deutschland ab 7.350 Euro. Das ist ein vernünftiger Preis, der sicherlich einige Einsteiger abhält. Und das ist gut so. Auch wenn das Motorrad gut abgestimmt ist und nicht allzu Tückisch, frisch mit Führerschein und noch grün hinter den Ohren ist so eine Street Triple sicherlich keine Empfehlung.

Die Speed Triple kostet 11.640 Euro und bietet insgesamt natürlich mehr. Mehr Leistung, die bessere Bremse, weiter eintsellbares Fahrwerk aber auch mehr Verbrauch. Da fragt man sich schon, ob es die Street Triple nicht auch tut, zumal beide Kaum optisch zu unterscheiden sind. Beide haben leichte Fighteroptik, beide Doppelscheinwerfer und beide wirken etwas gedrungen. Unterschiede sieht man am auspuff und in der Farbpalette.

Meine Empfehlung von den beiden wäre die Street Triple wegen des besseren Preis/Leistungsverhältnisses.
von Basti - veröffentlicht in: Motorrad
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Freitag, 30. mai 2008
Die ILA, Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung, ist die 3. Größte Flugschau der Welt. Seit 1992 bietet man dort eine tolle Flugschau, historische und hochmoderne Flugzeuge zum anfassen. Ich weiß nicht seit wie vielen jahren ich da hin gehe. Aber dieses Jahr war es schlecht für die Besucher organisiert wie ich es noch nicht erlebt habe. Ich stand 2 Stunden an Kasse, Einlass/Sicherheitskontrolle und der Buswarteschlange. Andere warteten noch länger. Und es war offensichtlich woran es lag. Zum einen hätte man mehr Kontrolleure gebraucht, man kann sich anhand der Erwarteten Busucherzahlen ausrechnen wie viele man braucht. Nun war der weg wegen der Bauarbeiten zum BBI etwas lang vom Parkplatz zur ILA selbst. Ich hätte den weg locker laufen können. 30 Minuten ca. hätten gereicht. Nein, sowas wurde nicht zugelassen, man musste einen Bus nehmen. Und da geht die Fehlplanung weiter, Busse waren bei weitem nicht genügend vorhanden. Ungefähr so als hätte man mit der Hälfte der Besucher gerechnet oder weniger. Und da ist das Problem für mich gewesen, das ich erstens Mehrere Höhepunkte im Programm verpasst habe, zum Beispiel die ziemlich coole Vorführung der Bundeswehr konnte ich nicht sehen. Nur ein paar Sachen aus der Entferung, also die Hubschrauber konnte man schon fliegen sehen. Das hätte ich aber auch ohne 17 euro Eintritt am Zaun gekonnt.

Die anderen Besucher waren teilweise schon richtig wütend geworden. Vor Fussballstadien hätte es mit Sicherheit Randale gegeben. Als Antwort auf den wachsenden Unmut hatte man aber nur ein paar Polizisten parat. Schwach. Ganz schwach. Da war ich dann auch nach 2 Stunden stehen in der knallenden Sonne bei 30° ohne was zu trinken. So hab ich dann von der ILA selbst wenig gehabt. Der Rückweg war noch erträgich weil ich früh gegangen bin. Eine halbe Stunde später und das Theater wäre wieder das selbe wie beim reinkommen gewesen. Diesmal fehlten auch schon als ich ging Ordner für die Busse. Ich komme mir jedenfalls betrogen vor. Ich weiß nicht, wer dieses Chaos zu verantworten hat, aber ich verlange trotzdem seine Entlassung. Denn die Unfähigkeit hat er ausgiebig bewiesen. Wenn mein Freund Pietzi seinen Job so machen würde, wie der Verantwortliche, er wäre längst verhungert.

Positives gibt es aber auch, die Grillwürstchen waren zwar nicht billig aber lecker. Die Patrouille Swiss hat wiedermal eine hervorragende Vorführung gegeben, und das obwohl sie nicht alles durften was sie konnten wegen den strengen deutschen Regeln.  Auch die Kunstflieger waren sehr spektakulär, der A380 gigantisch und viel leiser als die ganzen Verkehrsmaschinen.Die Düsenjäger waren auch toll, die haben alle ihren Job ausgezeichnet gemacht. Ehre wem Ehre gebührt. Die Flieger, Fallschirmspringer und Soldaten haben das alles toll gemacht.

Aber wer den Schlamassel mit den Bussen und den Kontrollen zu verantworten hat gehört gevierteilt, äh entlassen.
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Donnerstag, 29. mai 2008

TDU

Ja, was ist denn das? Test Drive Unlimited. Eine tolle Idee, mal ein Rennspiel auf dem man eine Insel frei befahren kann und das alles noch Online wenn man will. Um das spiel komplett zu schaffen muss man sogar online spielen. Viele schöne Autos gibts, einige Motorrräder, man kann sich Häuser kaufen und dazu noch nette Klammotten. Was will man mehr. Ok, da gäbe es schon noch was. Weniger Bugs zum Beispiel. Interesanteres Tuning. Die Carpacks in denen den vielen Autos des Spiels nochmal welche Hinzugefügt werden kosten 9,99 Euro. Andere machen sowas kostenlos.

So oder so, wer irgendwie bei sich das spiel verstauben läßt oder eines bekommen kann, sollte es wgen nochmal zu zocken. Immerhin, der Patch hat ja geholfen.
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Donnerstag, 29. mai 2008
Gestern Supersparwagen, heute wieder Supersportwagen. Ein ganz besonderer ist der Jaguar XJ 220. Und das vor allem wegen seiner Form. Nicht das die Technik irgendwie schelcht wäre, aber der XJ 220 ist schon fast eine  automobile Skulptur. Nicht umsonst wird er bis heute als einer der schönsten je gebauten Supersportwagen bezeichnet. Und in der Tat, einen schöneren muss man erstmal finden.
Das schöne ist, er ist Ultraflach und gestreckt. Schwungvoll und dynamisch, wie ein Jaguar eben zum Angriff bereit. Aber andereseits elegant und nicht brachial. Die Luftzufuhr für den Mittelmotor ist bspw sehr elegent gemacht. Während andere einen Kanal in die Seite des Autos schlagen und damit eine gemeine Furche ziehen, wird das hier eher eine Art schwungvoller Trichter. So hat man Design und Zweckäßigkeit glänzend verknüpft miteinander.







Brachial wirds aber bei der Motoleistung: 542 PS würden für 10 Kleinwagen gut reichen. Das reicht für die 100 km/h aus dem Stand in 3,7 Sekunden. Und für sage und schreibe 341 km/h Höchstgeschwindigkeit. Wie erwähnt hat der XJ 220 einen Standesgemäßen Mittelmotor, den man einem MG Metro  6R4 Rallyauto entlieh. Temperament garantiert. Andererseits war der XJ 220 schon sehr gut ausgesattet und Insgesamt doch etwas schwer mit seinen 1470 kg. Die 18,7 Liter Verbrauch sollte man nicht zu ernst nehmen, es ist nur ein Auto das alle paar Wochen mal bewegt wird.

Schade das nur 284 Stück produziert wurden. Aber bei einem Preis von 410.000 Pfund wird es ohnehin kaum mehr. Obwohl viele weitere Vorbstellungen vorlagen. Um die Stimmung für den XJ 220 noch anzuheizen nahm man mit einem Renntauglichen Modell 1993 an den 24 Stunden von Le Mans teil und konnte die eigene Klasse gewinnen. Dieser Sieg wurde aber wegen eines Fehlenden Katalysators aberkannt. Seine Klasse hat der trotzdem bewisen.

Bleibt die Tatsache das trotz der vielen neuen Modelle der XJ 220 bis heute nicht übertrofen wurde von Jaguar. Andereseits lagen auch die Prioritäeten anders. Dennoch konnte man ein so vollendendetes Designstück irgendwo in der Modellpalette jaguars wiederfinden.
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Dienstag, 27. mai 2008
Sparsame Autos werden immer gefragter. Klar wenn der Diesel 1,50 an der Tankstelle kostet, ist jeder Zehntelliter gespart angenehm. Daher bietet man ja auch so schöne Spritsparmodelle an, die den VW Polo Blue Motion, der 0,8 Liter sparsamer ist als die Normaler Version. So richtige Spritsparmobile sind aber noch nicht am Markt. VW stellte sein Konzept für ein 1 Liter Auto vor. Etwas unbekannter ist der Loremo. ICh möchte mal etwas über dieses feine Auto erzählen.

Gedacht ist der Loremo auf jeden Fall sehr gut. Die Einsteigsmotorisierung klingt mit 20 PS zwar schwach, aber dank des geringen Gewichts von gut 550 kg und dem geringen cW-Wert und der kleinen Stirnfläche schafft der schwächste Loremo ca. 160 km/h und beschleunigt auf 100 km/h in unter 20 Sekunden. Gegenüber einem alten  Fiat Panda ein Rennwagen. Ich sage das deswegen, weil der Loremo sicher Nonkonformisten ansprechen soll. Schließlich ist das Auto sicher nicht jedermans Sache, obwohl das Design sicher nicht so spalten dürfte wie das des Smart. Es ist eben ein kleines Auto. Und äußerst sparsam, das war ja das ansinnen. In der 20 PS Version kommt man auf unter 2 Liter Diesel je 100 km. Mit dem 20 Liter Tank kommt man also gut und gerne 1000 km weit, eher noch deutlich weiter, wenn man will. Auch schon ziemlich sportlich ist der Mittelmotor. Durch dieses gesamtpaket bietet der Loremo schon eingen Fahrspaß.

Ja und spartanisch ist der Loremo aucht nicht unbedingt. Airbags, Klimaanlage, Radio samt MP3-Player und Navi sind mit an Bord. Also schon ein gutes Auto, was tatsächlich sparsam ist. Sowas muss doch kosten, denkt da der Laie. Tut es auch. Der Verkaufspreis für die Einsteigsversion ist bei unter 15.000 Euro angesetzt. Die Smart Diesel Modelle fangen aber auch bei über 11.000 Euro an. Sind aber deutlich Langsamer und verbrauchen deutlich mehr.

Wo ist der wirkliche haken an dem Auto? Bis jetzt ist es lediglich ein Konzeptauto. Der Verkauf soll 2010 beginnen, also in 2 Jahren. Jedoch wurde der Start bereits mehrmals verschoben und der voraussichtliche Preis von 11.000 Euro auf 15.000 angebhoben. Undurchsichtige Wechsel von Investoren machten das ganze auch nicht einfacher. Die Zögerliche Vorstellung der Prototypen und die Falschinformationen die drum herum geliefert wurden, erwecken bei mir jedenfall kein vertrauen. 2006 stellte man einen Prototypen auf der IAA vor, der weder Fahrwerk noch Motor hatte. 2007 war der zwar fahrbereit, sollte aber angeblich auf einger Achse zur IAA anreisen. Das tat man aber nicht. Das es eine hausgemachte Ente war gab man dann auch zu. Ungeschickt nenne ich das, damit verwirrt man die Öffentlichkeit und zerstört teilweise vertrauen. Auch das man erst 30o Testkilometer hat, ist irgendwie lahm.

Jedenfalls will ich diese gute Idee nicht zerreden. Im Gegenteil, ich kann nur Ansporenen weiter zu machen. Der Loremo ist ein Zukunftsweisendes Auto. Schauts Euch einfach mal an : http://evolution.loremo.com
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Montag, 26. mai 2008
Bei Mercedes-Benz beantwortet man das wohl bald ganz einfach  mit: Beide! DiesOtto soll der Spaß heißen und ist mal eine echte Innovation im Verbrennungsmotorenbereich. Der Dieselmotor ist ein Selbstzünder, das heißt, er baut einen so enormen Druck auf, das sich das Diesel-Luft-Gemisch selbst entzündet. Das ist eine sehr Homogene Vebrennung, welche sehr sparsam ist. Ottomotoren können das nicht, haben aber dennoch mehr Leistung bei gleichen Vorraussetzungen, wie Hubraum und Turbo etc. Benzin scheint einfach der Leistungsfähigere Treibstoff zu sein, Diesel dafür sparsamer. Wiederum ist die Abgasnachbereitung einfacher beim Benziner.

Nun hat man die beiden Konzepte Miteinander vereint, und die ersten Gehversuche können sich sehen lassen. Der DiesOtto zündet im Teillastbereich nur selbst, wie ein Diesel. Für den Vollastbereich brauchts dann wieder den Zündfunken der Zündkerze. Die unterschiedlichen Verdichtungsverhältnisse werden über eine elektronsiche gesteuerte Nockenwellen Verstellung erreicht. Man sieht also Technik vom Feinsten. Gar nicht mal unbedingt so neu im Einzelnen, so eine Kombination, ich möchte fast sagen Komposition ist aber mehr als Evolution, das ist starke Innovation, Euphorisch könnte man es Revolution nennen.

Ein Konzeptauto auf Basis der S-Klasse wurde bereits präsentiert. Die nackten Zahlen überzeugen auch die meisten Laien. So hat man mit einem 1,8 Liter großen Motor 238 PS und 400 Nm Drehmoment. PS wie beim Benziner, Drehmoment wie beim Diesel. Leistungsausbeute wie beim Porsche 911 Turbo. Aber mit einem Verbrauch von unter 6 Litern Super Plus. Und das bei einer S-Klasse, immerhin die Größte Limosine bei Mercedes Benz. Ich habe mir mal spaßeshalber ausgerechnet, was diese Motor in der C-Klasse verbrauchen dürfte. Dank Gewichtsvorteil sind es 0,7 bis 0,8 Liter weniger. Das kann man relativ genau sagen. Den Aerodynamischen Vorteil kann ich nicht genau sagen, da ich die Stirnflächen beider Autos nicht genau kenne. Fakt ist jedenfalls, die S-Klasse ist höher breiter und länger. Die C-Kalsse Produziert also weniger Luftwiederstand. Nehmen wir mal pessimistisch 0,3 Liter an. Wenn man will könnte man auch eine BlueEfficency C-Klasse nehmen, damit wäre man sicher unter den 5 Litern, aber weiterhin im sehr sportlichen Leistungsbereich. In der Mittelklasse wäre man damit schonmal am Günstigensten im Verbrauch, da könnte keiner Mithalten.

Nun braucht man aber keine 238 PS zum pendeln zur Arbeit. Da reicht die Hälte dem C-Klasse-Freund locker aus, zumal der Drehmoment ohnehin weiter strammsein dürfte, bei einem kleinerem Diesotto. Den soviel ist klar, der erste Motor ist nur ein Prestigeprojekt um zu zeigen was man kann. Die nächste Variante dürfte eher auf die Mittelklasse oder gar auf die Kompakten abgestimmt sein. Mit um die 100 PS und da kann man real ein 3 Liter Auto erwarten, wahrschienlioch sogar noch ohne Hybridtricks. Kombiniert man das auch noch mit dem Hybrid-Prinzip könnten auch die 3 Liter weit unterboten werden. Einzig das Mercedes da etwas zögert stimmt ärgerlich. Vernünftigerweise sollte Mercedes so schnell wie Möglich diesen Motor am Markt etablieren bevor jemand anders den Vorteil des ersten Modells hat. Das sieht man ja beim Hybrid was das ausmacht. Toyota verkauft seinen Prius, weil sie die Ersten waren. Honda kann seinen Insight vergessen, weil sie ein wenig später dran waren. Also Mercedes, beeilung sonst klauen das vorher die Chinesen!
von Basti - veröffentlicht in: Auto - Community: Auto und was dazu gehört.
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